Gescher
Riesenschritt auf dem Weg zum Saisonziel Klassenerhalt

Gescher (uh). Der Laden läuft. Oder? „Ja sicher“, sagt Frank Schulz, Trainer des Bezirksligisten SV Gescher, „schon die Vorbereitung war sehr gut – und alle Meisterschaftsspiele in diesem Jahr haben wir gewonnen.“ In der Tabelle hat sich seine Mannschaft auf Platz zehn vorgeschoben. „Nach unten haben wir uns ein bisschen Luft verschafft, mehr aber auch nicht“, hält Schulz den Ball flach, „in Buldern, wo es traditionell sehr schwer ist, wollen wir den positiven Trend fortsetzen.“

Freitag, 22.03.2019, 15:59 Uhr aktualisiert: 23.03.2019, 11:32 Uhr
Gescher: Riesenschritt auf dem Weg zum Saisonziel Klassenerhalt
Fällt aus: Jan-Niklas Barden (links), hier im Luftkampf mit dem Billerbecker Riesen Leon Holtmann, muss mit einer Entzündung passen. Foto: az

Die Hausherren haben die Schlussleuchte. „Wenn sie uns nicht schlagen, sieht’s düster aus“, erklärt er, ohne von der letzten Chance zu reden, „sonst verlieren sie den Anschluss.“ Dann würde das rettende Ufer in weite Ferne rücken.

Die Gäste aus der Glockenstadt würden dem Klassenerhalt bei einem weiteren Sieg, dem vierten seit der Winterpause, immer näher kommen. „Am Sonntag können wir einen Riesenschritt machen“, betont Frank Schulz, „allerdings muss ich die zuletzt so erfolgreiche Formationen umbauen.“ Raphael Busert, mit zwölf Treffern bester Scharfschütze aus Gescher, hat sich gegen Adler Weseke die fünfte gelbe Karte eingefangen und ist gesperrt. Stefan Ostendarp ist schwer erkältet. Robin Nolte hat sich einen Finger ausgekugelt. Jan-Niklas Barden plagt eine hartnäckige Entzündung im Schienbein. „Schade, dass wir die Jungs ersetzen müssen“, klagt Schulz, „sie waren richtig gut drauf in den vergangenen Wochen.“

Wie die vorhandenen Lücken geschlossen werden, weiß er auch schon. „Mit Spielern aus der A-Jugend“„, so seine rasche Antwort, „das ist nichts Neues.“ Sein Kader ist ohnehin auf Kante genährt. Frank Schulz kennt die personelle Schieflage und war in dieser Saison bereits häufiger zum Improvisieren gezwungen. Dass die jungen „Büllekes“ an ihren Herausforderungen wachsen, haben sie bereits nachhaltig bewiesen. 7 Anstoß: Sonntag, 15 Uhr, Buldern, Naturrasen

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