Gescher
Angezählt, aber gefährlich

Gescher. In der Defensive hat der Gegner eine rabenschwarze Woche erlebt: Vier Gegentore beim 4:4 gegen Adler Weseke, noch eines mehr bei der 3:5-Niederlage am Donnerstagabend im Pokal beim SuS Legden – ein wenig angeschlagen kommt die TSG Dülmen daher, aber garantiert noch immer brandgefährlich. „Besonders in der Offensive haben die eine sehr gute Qualität“, warnt Frank Schulz vor dem Heimspiel morgen. Aber für den SV Gescher, der aktuell haarscharf über dem Abstiegsstrich steht, zählt jeder Punkt. Und nach bisher schon vier 1:1-Unentschieden dürfen es auch gerne mal wieder drei sein.

Samstag, 12.10.2019, 14:30 Uhr
Gescher: Angezählt, aber gefährlich
Kompromisslos abräumen müssen Joshua Düchting (links) und seine Kollegen des SV Gescher, denn mit der TSG Dülmen stellt sich eine der Top-Mannschaften der Bezirksliga vor. Foto: Frank Wittenberg

Die Vorzeichen bleiben allerdings schlecht, denn einmal mehr muss der Trainer fast eine komplette Mannschaft ersetzen – darunter mit Hubertus Roling und Sebastian Sicking die Innenverteidigung der jüngsten Partie in Epe. „Da muss ich wieder komplett umbauen“, bedauert Schulz, dem auch Eric Bürger, Alex Lanfer, Tim Völker, Tim Drießen, Jan-Niklas Barden und André Wellermann fehlen werden. Zudem hat Stefan Ostendarp seit Wochen nicht trainieren können.

Trotzdem soll nicht lamentiert werden. Sicherlich gelten die Dülmener, bei denen Frank Schulz Anfang der 2000er zu Oberliga-Zeiten zwei erfolgreiche Jahre verbracht hat, als Favorit – sind aber nicht unschlagbar. „Jedes Jahr werden die zu den Titelanwärtern gezählt, bekommen es aber irgendwie nicht hin“, stellt er fest. Aktuell beträgt der Rückstand der TSG auf die Spitze zehn Punkte – und das darf sich gerne vergrößern. 7 Anstoß: Sonntag, 15 Uhr, AXA-Center-Sportpark am Ahauser Damm in Gescher.

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