Fußball: Schwarz-Weiß Holtwick scheidet gegen den Westfalenligisten SpVgg. Vreden mit 0:4 aus
Pokal-K.o. nach heißem Kampf

Holtwick. Den Pokal-K.o. gegen den Westfalenligisten SpVgg. Vreden nahm er ganz gelassen. „Meine Mannschaft hat sich hervorragend verkauft“, lobte Oswald Semlits sein Personal, „die Jungs haben einen tollen Fight geliefert.“ Dass sie am Ende eine 0:4-Niederlage einstecken mussten und das Aus im Achtelfinale, war für Semlits zweitrangig. „Wir haben hervorragend gespielt. Das allein zählt! Darauf lässt sich aufbauen.“

Freitag, 03.10.2014, 15:04 Uhr

Dieser Auftritt dürfte ihnen viel Selbstbewusstsein geben für die kommenden Aufgaben im Liga-Alltag. An diesem Wochenende haben die Holtwicker spielfrei. Dann können sie den Akku aufladen für ihr Heimspiel am 9.10. gegen Nottuln II.

Natürlich besaßen die Vredener mehr Spielanteile und Ballbesitz. Doch versuchten sie ihr Glück immer wieder durch die Mitte, wo gegen die dicht gestaffelte Holtwicker Abwehr kein Durchkommen war. „Hinten haben wir die Räume eng gemacht“, erklärte Semlits, „so dass der Gegner meist vergeblich angelaufen ist.“ Marcus Feldkamp, der Coach aus Vreden, rief seinen Kadetten vom Seitenrand zu, dass sie die Bälle im Zentrum zu lange hielten und bitte schön mehr über die Außenbahnen spielen sollten.

Nachdem Torwächter Jens Tendahl in der Startphase drei gute Chancen von Mike Börsting (1. und 12. Minute) und Dominic Steiner (7.) bravourös pariert hatte, wurden seine Vorderleute mutiger und feuerten einige Fernschüsse auf das gegnerische Gehäuse. Marco Höink (18.) zielte noch vorbei. Chris Klöpper (34.) prüfte Gäste-Keeper Ricardo Ottink. Stefan Uppenkamp 36.) tauchte ebenfalls in guter Position vor der Bude auf, verzog allerdings. Robin Klöpper (37.) hatte dann die beste Möglichkeit, doch sein Kracher wurde von Ottink gerade noch entschärft.

Marco Aydin (39.) sorgte im Gegenzug für die 1:0-Führung des Favoriten. Yuzuru Okuyama (45.), der kleine Kraftbolzen aus dem fernen Japan, erhöhte kurz vor der Pause auf 2:0.

Nach dem Seitenwechsel wäre Stefan Uppenkamp (56.) beinahe der Anschlusstreffer gelungen. Tim Croner hatte ihm die Murmel aufgelegt, Uppenkamp ballerte leider über die Latte. Marco Aydin (76.) und Nils Temme (86.) machten es besser und dehnten das Ergebnis bis zum Abpfiff von Schiri Christoph Dastig auf 4:0 aus.

Oswald Semlits war hochzufrieden mit der Vorstellung. „In der ersten Hälfte habe ich keinen Leistungsunterschied gesehen“, betonte er, „die Gegentore sind aus dem Nichts gefallen. Wir hätten in Führung gehen können. Die Chancen waren da.“ Dann deutete Semlits auf den neuen Kunstrasen: „Dieser Platz ist traumhaft!“ Auch da hatte er Recht. 7 Schwarz-Weiß Holtwick - SpVgg. Vreden 0:4; Tore 0:1 Marco Aydin (39.), 0:2 Yuzuru Okuyama (45.), 0:3 Marco Aydin (76.), 0:4 Nils Temme (86.).

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