Fußball: Staffelleiter Gerhard Rühlow begrüßt altbekannte Vereine beim Staffeltag in Gemen
Osterwick und Gescher in einer Liga

Kreis Borken (kvb). Einige neue Gesichter – unter ihnen aber auch altbekannte Rückkehrer – begrüßte Staffelleiter Gerhard Rühlow als Vereinsvertreter beim Staffeltag der Bezirksliga 11 in Gemen. Neben drei Aufsteigern (Westfalia Osterwick, SuS Olfen und FC Marl) sowie zwei Absteigern (SV Gescher und VfB Hüls) sowie einem umgruppierten Club (TSV Marl-Hüls II) ist ein siebter Verein nur auf den ersten Blick ein Neuling. Denn hinter dem Fusionsclub SC Reken steckt neben Westfalia Groß Reken und BW Hülsten auch der VfL Reken, dessen Erstvertretung in der vergangenen Saison schon in der Bezirksliga 11 beheimatet war.

Donnerstag, 16.07.2015, 17:22 Uhr

Fußball: Staffelleiter Gerhard Rühlow begrüßt altbekannte Vereine beim Staffeltag in Gemen : Osterwick und Gescher in einer Liga
Willkommen in der Bezirksliga-Staffel 11: Daniel Richter (links) feierte mit seinen Osterwicker Mannschaftskollegen den Sprung von der Kreisliga A in die nächsthöhere Klasse. Dort gibt es auch ein Wiedersehen mit Zoui Allali, der nun den SV Gescher trainiert. Foto: Ulrich Hörnemann

Diese Heimat verlassen hat Westfalia Gemen – und das ganz ohne Wehmut, sondern nur allzu gerne als Meister und Aufsteiger in die Landesliga, aus der die Gemener vor vier Jahren abgestiegen waren. Auch der Tabellenzweite Viktoria Resse darf sich über den Aufstieg freuen.

In seinem Rückblick auf die Saison 2014/2015 verwies Rühlow darauf, dass der spätere Meister alles andere als vielversprechend gestartet war. Denn nach dem 0:3 am 1. Spieltag gegen den späteren Dauerrivalen Viktoria Resse war Gemen Tabellenletzter. Die Mannschaft revanchierte sich im Rückspiel (1:0) und läutete eine Aufholjagd ein, die sie am 27. Spieltag mit der Übernahme der Tabellenführung und schließlich dem Meistertitel beendete.

„Recht einseitig verlief das Geschehen in der Abstiegszone“, resümierte Rühlow. Denn abgesehen von den Kurzbesuchen durch Westfalia Gemen (1. Spieltag) und RC Borken-Hoxfeld (2. Spieltag) auf dem 16. Rang tummelten sich auf den drei Abstiegsplätzen bis zum Schluss immer dieselben drei Teams – und das in wechselnder Reihenfolge: TuS Haltern II, Preußen Gladbeck und BV Holsterhausen-Dorsten, die sich allesamt in die Kreisliga A verabschiedet haben.

„Die persönlichen Strafen entsprachen vom Umfang her in etwa denen der vorherigen Saison“, berichtete Rühlow und stellte fest: „Bemerkenswert: Obwohl erstmals nach der fünften Gelben Karte die Sperre für das nächste Meisterschaftsspiel die Folge war, blieb ihre Anzahl nahezu gleich groß wie in der Saison zuvor, als die Sperre noch nicht folgte.“ Der erhoffte erzieherische Effekt ist also (bislang) ausgeblieben.

Andererseits musste die Bezirksspruchkammer nur zweimal (im Vorjahr viermal) wegen einer Angelegenheit aus der Staffel 11 zusammenkommen.

Dabei ging es um das Verhalten eines Schiedsrichter-Assistenten beziehungsweise um eine umstrittene Spielberechtigung eines Spielers.

Die Zahl der ausgefallenen oder abgebrochenen und nachzuholenden Spiele (6) war gering.

„Die Gründe waren sehr unterschiedlich und zum Teil ungewöhnlich“, bemerkte Rühlow: „Ein Spiel konnte wegen der Verletzung des Schiedsrichters nicht beendet werden, dreimal war das Wetter ausschlaggebend für eine Absage und einmal ein weltweit Aufsehen erregender Flugzeugabsturz, der unbeschreibliches Leid vor allem in Haltern zur Folge hatte.“

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