Rosendahl
Mehr Spannung geht kaum

Rosendahl (fw). Derby, Spitzenspiel, das Duell zweier alter Rivalen – mehr geht nicht am ersten Spieltag nach der Winterpause! „Das ist ein optimaler Auftakt“, freut sich Jürgen Meier riesig auf die Partie Westfalia Osterwick gegen SW Holtwick. „Alle sind heiß auf Fußball, wir haben hoffentlich viele Zuschauer – und jeder weiß gleich, was Sache ist.“ Denn zu gerne würde die Westfalia die drei Punkte aus diesem Prestigeduell mitnehmen und den Vorsprung an der Tabellenspitze verteidigen.

Freitag, 08.03.2019, 17:17 Uhr aktualisiert: 09.03.2019, 14:40 Uhr
Rosendahl: Mehr Spannung geht kaum
2:0 für die Westfalia steht es in dieser Saison: Beim Seifer-Cup haben Florian Richters (links) und Co. 4:0 gewonnen, in der Meisterschaft 2:0 gegen SW Holtwick und Oliver Abel. Foto: Frank Wittenberg

Genau das will der Ortsrivale aus Holtwick aber verhindern. Dass der Zug nach ganz oben angesichts der zwölf Punkte Rückstand bei noch elf ausstehenden Spielen wohl abgefahren ist, weiß Johannes Dönnebrink genau. „Aber wir wollen unseren dritten Platz bis zum Saisonende halten“, gibt der Spielertrainer, der mit Mario Beeke für die Schwarz-Weißen verantwortlich ist, das Ziel aus. „Und wir wollen unbedingt mal wieder in Osterwick gewinnen.“

Das werden Beeke und Dönnebrink allerdings mit arg reduziertem Kader angehen müssen. Denn Lennart und Henning Barenbrügge sind verletzt, Timon Vierhaus angeschlagen, Max Brand hat sich in der Vorbereitung einen Kreuzbandriss zugezogen. Zudem sind Robin und Chris Klöpper privat verhindert, auch hinter dem Einsatz von Dönnebrink selbst steht aus beruflichen Gründen ein Fragezeichen. „Wir haben am Sonntag nur maximal 13 Spieler aus unserem Kader zur Verfügung“, sagt der Spielertrainer. „Leider hat es mit einer Spielverlegung nicht geklappt“, bedauert er.

Den Druck schiebt Jojo Dönnebrink dem Tabellenführer in die Schuhe – der will davon aber gar nichts wissen. „Klar sind wir die Gejagten“, erklärt Jürgen Meier. „Aber wir müssen ja nicht aufsteigen – das Ziel haben wir nie formuliert.“ Wobei sie die Rolle auf Platz eins mit sechs Punkten Vorsprung auf den SuS Olfen natürlich genießen. Sechs Wochen lang haben sie sich auf den Start vorbereitet, in der Zeit stolze acht Testspiele absolviert. „Das ist auch gut so, weil immer mal wieder einige der Jungs ausgefallen sind“, berichtet der Trainer. „So hat jeder vier bis fünf volle Spiele gemacht.“

Einige Ausfälle muss auch Meier verkraften: Bartlomiej Kijas ist krank, wenn auch auf dem Weg der Besserung, Nils Borgert hat sich eine Grippe eingefangen. Komplett umstellen muss er für die gesamte Rückrunde auf der Torwartposition: Julian Medding hat sich verletzt, Florian Prause weilt beruflich in Bremerhaven. „Julian Wensky aus der A-Jugend und Philipp Kröger aus der zweiten Mannschaft werden das übernehmen“, kündigt der Trainer an, der zudem noch Routinier Tobias Smolinski in der Hinterhand hält. Grundsätzlich sieht Jürgen Meier sein Team top vorbereitet: „Wir waren am Mittwoch 20 Leute beim Training und führen auch die A-Jugendlichen heran.“ 7 Anstoß: Sonntag, 15 Uhr, Westfalia-Stadion.

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