Corona-Krise
F1-Veranstalter hoffen auf bis zu 100.000 Fans in der Türkei

Istanbul (dpa) - Bei der Rückkehr der Formel 1 in die Türkei könnten nach Wünschen der örtlichen Veranstalter trotz der Corona-Krise bis zu 100.000 Fans dabei sein.

Dienstag, 01.09.2020, 13:22 Uhr aktualisiert: 01.09.2020, 13:26 Uhr
Die Formel-1-Veranstalter in Istanbul hoffen auf Fans.
Die Formel-1-Veranstalter in Istanbul hoffen auf Fans. Foto: David-Wolfgang Ebener

Die Tribünen um den Istanbul Park Circuit bieten unter normalen Umständen Platz für bis zu 220.000 Zuschauer. «Wenn wir aus Sicherheitsgründen einige Abschnitte schließen, können derzeit etwa 100.000 Zuschauer das Rennen verfolgen, wenn sie die geltenden Distanz-Regelungen befolgen», sagte Vural Ak, Chef des lokalen Streckenbetreibers, laut türkischen Medien am Dienstag.

Es gehe dabei nicht darum, möglichst viel Profit zu machen, betonte Ak. Tickets sind demnach für umgerechnet knapp unter vier Euro pro Tag zu bekommen und sollen ab der kommenden Woche verkauft werden.

Vorgesehen ist der Grand Prix in der Türkei im Notkalender während der Corona-Saison am 15. November. Auf der Strecke nahe der Metropole am Bosporus war von 2005 bis 2011 bereits gefahren worden, bislang letzter Sieger ist der viermalige Weltmeister Sebastian Vettel.

«Wir müssen auf alles vorbereitet sein», sagte Ak. Demnach wird sich auch mit Szenarien beschäftigt, dass der Große Preis ganz ohne Publikum stattfinden muss. Bislang wurden in diesem Jahr alle WM-Läufe vor leeren Tribünen durchgeführt. Erst in der kommenden Woche dürfen beim Großen Preis der Toskana in Mugello unter Auflagen erstmals wieder 2880 Motorsport-Fans an der Strecke mitfiebern.

© dpa-infocom, dpa:200901-99-387829/2

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