Coronavirus-Pandemie
HBL-Boss Uwe Schwenker: «Müssen sehen, was realistisch ist»

Kiel (dpa) - Uwe Schwenker möchte so lange wie möglich an einem normalen Spielbetrieb in der Handball-Bundesliga festhalten: «Wir haben den Punkt noch nicht überschritten, an dem es nicht mehr geht. Aber wir sind nah dran», sagte der Präsident des Liga-Verbands HBL den «Kieler Nachrichten».

Dienstag, 09.02.2021, 12:52 Uhr aktualisiert: 09.02.2021, 12:54 Uhr
Uwe Schwenker, Präsident der Handball-Bundesliga (HBL).
Uwe Schwenker, Präsident der Handball-Bundesliga (HBL). Foto: Marius Becker

Am 10. Februar Mittwoch will die HBL in einer Online-Sitzung mit Vertretern der 1. und 2. Liga darüber diskutieren, wie die laufende Serie fortgesetzt werden kann. Schwenker bevorzugt das normale System mit Hin- und Rückspiel. Allerdings könne er nicht einschätzen, ob das noch realistisch sei. Durch den aktuellen Corona-Fall beim THW Kiel «hat sich die Lage wieder geändert». Der ehemalige Manager der Kieler will sich aber auch andere Modelle wie beispielsweise die Teilung der Liga anhören: «Ich bin im Moment offen für alles. Wir müssen sehen, was realistisch und wirtschaftlich, logistisch machbar ist», sagte der 61-Jährige.

«Priorität für die Liga ist, die Vereine wirtschaftlich durch die Pandemie zu bringen», sagte Schwenker. «Es gibt momentan viele Kosten, keine Einnahmen. Hinzu kommen Staatshilfen, TV-Verträge, Sponsoren – es ist sehr komplex. Meine größte Priorität wäre, im September, wenn ein Großteil der Bevölkerung geimpft ist, wieder vor einer relativ großen Zuschauerzahl zu spielen.»

© dpa-infocom, dpa:210209-99-364676/3

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