Coronavirus
Bora-Teamchef Denk: «Ernste Probleme» bei zweiter Welle

Berlin (dpa) - Ralph Denk fürchtet als Teamchef der Mannschaft Bora-hansgrohe große Schwierigkeiten für den Radsport bei einer zweiten Corona-Infektionswelle.

Sonntag, 02.08.2020, 07:01 Uhr aktualisiert: 02.08.2020, 07:04 Uhr
«Wenn die Infektionszahlen im Verhältnis zu den Tests wirklich hochgehen und Rennen wieder abgesagt werden, steuern wir im Radsport auf ernste Probleme zu», sagt Ralph Denk.
«Wenn die Infektionszahlen im Verhältnis zu den Tests wirklich hochgehen und Rennen wieder abgesagt werden, steuern wir im Radsport auf ernste Probleme zu», sagt Ralph Denk. Foto: Matthias Balk

«Wenn die Infektionszahlen im Verhältnis zu den Tests wirklich hochgehen und Rennen wieder abgesagt werden, steuern wir im Radsport auf ernste Probleme zu», sagte er der «Frankfurter Allgemeinen Zeitung am Sonntag». «Dann können wir, wie wir in Bayern sagen, nur noch mit dem Ofenrohr ins Gebirge schauen. Dann wissen viele nicht mehr, wie es weitergehen soll.»

Denk will nach dem Wiederaufnahme der Radsport-Saison nicht zu pessimistisch sein. «Nur sollten wir jetzt nicht schon an der Austragung von Rennen zweifeln, wenn der Betrieb ja gerade erst wieder hochgefahren worden ist», sagte er: «Alles ist besser als nichts.»

© dpa-infocom, dpa:200802-99-11218/3

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