Weltverband Amateurboxer
Suspendierter AIBA-Präsident Wu tritt zurück

Lausanne (dpa) - Der seit Oktober suspendierte Taiwanese Wu Ching-Kuo ist als Präsident des Weltverbandes der Amateurboxer AIBA zurückgetreten. Das meldete die Nachrichtenagentur AP unter Berufung auf die AIBA.

Montag, 20.11.2017, 17:32 Uhr
Veröffentlicht: Montag, 20.11.2017, 17:29 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Montag, 20.11.2017, 17:32 Uhr
Die AIBA-Disziplinarkommission hatte Vereins-Präsident Wu Ching-Kuo suspendiert.
Die AIBA-Disziplinarkommission hatte Vereins-Präsident Wu Ching-Kuo suspendiert. Foto: Christophe Gateau

Der Verband wird vorerst weiter vom Interimspräsidenten Franco Falcinelli aus Italien bis zum AIBA-Kongress am 27. Januar 2018 geführt. Das IOC-Vorstandsmitglied Wu war am 10. Oktober suspendiert worden, weil der 70-Jährige wirtschaftliche Entscheidungen ohne Zustimmung des AIBA-Exekutivkomitees getroffen habe. Er habe damit Schulden in Höhe von mehr als 15 Millionen US-Dollar verursacht und den Verband «an den Rand des Konkurses» geführt, hatte die AIBA ihren Schritt im Oktober begründet.

Auf dpa-Anfrage bestätigte das IOC, dass Wu inzwischen auch als Mitglied der Exekutive des Internationalen Olympischen Komitees zurückgetreten sei.

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