Olympische Winterspiele 2026
Stockholms neue Stadtregierung zweifelt an Olympia-Bewerbung

Stockholm (dpa) - Stockholms designierte Stadtregierung steht einer Bewerbung der schwedischen Hauptstadt für die Olympischen Winterspiele 2026 kritisch gegenüber.

Freitag, 12.10.2018, 17:10 Uhr
Veröffentlicht: Freitag, 12.10.2018, 17:06 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Freitag, 12.10.2018, 17:10 Uhr
Stockholms neue Stadtregierung steht einer Bewerbung für die olympischen Winterspiele 2026 skeptisch gegenüber.
Stockholms neue Stadtregierung steht einer Bewerbung für die olympischen Winterspiele 2026 skeptisch gegenüber. Foto: Frank May

«Stockholm sieht sich anderen großen Herausforderungen gegenüber, an denen wir arbeiten müssen», sagte Anna König Jerlmyr von der konservativen Partei Moderaterna dem schwedischen Fernsehsender SVT.

Jerlmyr könnte Bürgermeisterin einer heute angekündigten neuen Stadtregierung aus Mitte-Rechts-Parteien und Grünen werden, die Stockholm in den kommenden vier Jahren regieren wird. Der Präsident des Nationalen Olympischen Komitees, Mats Årjes, sagte der Tageszeitung «Dagens Nyher», er hoffe auf ein Treffen mit der neuen Stadtregierung, um das Finanzierungskonzept zu erklären.

Stockholm war Anfang der Woche vom Internationalen Olympischen Komitee als einer der Favoriten für die Winterspiele 2026 genannt worden. Auch Calgary in Kanada und der Verbund der italienischen Städte Mailand und Cortina d'Ampezzo sind im Rennen.

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