Fußball-Vermarktung
DFB-Vize Frymuth mahnt: «Klar, dass es Grenzen gibt»

Düsseldorf (dpa) - DFB-Vizepräsident Peter Frymuth hat die zunehmende Vermarktung des Fußballs kritisiert.

Donnerstag, 18.04.2019, 11:59 Uhr aktualisiert: 18.04.2019, 12:04 Uhr
Peter Frymuth kritisiert die zunehmende Vermarktung des Fußballs.
Peter Frymuth kritisiert die zunehmende Vermarktung des Fußballs. Foto: Philipp von Ditfurth

«Für mich ist ganz klar, dass es Grenzen gibt. Ein 'immer mehr, immer weiter' kann es nicht geben. Dazu zähle ich insbesondere eine Ausweitung von Champions-League-Spielen am Wochenende», schrieb Frymuth in einem Gastbeitrag der in Düsseldorf erscheinenden «Rheinischen Post». Als Funktionär des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) sehe er den Fußball oft auch aus einem anderen Blickwinkel.

«Es gibt manches, mit dem auch ich mich nur schwer anfreunden kann. Das Spiel gerät immer mehr in den Hintergrund, andere Dinge sind plötzlich viel wichtiger», erklärte der Präsident des Fußballverbandes Niederrhein. Auch auf Verbandsebene könne man sich manchmal glaubwürdiger präsentieren, um das Vertrauen der Menschen zu rechtfertigen, schrieb Frymuth.

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