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Reaktionen zum DFB-Präsidentschaftskandidaten Fritz Keller

Frankfurt/Main (dpa) - Die Deutsche Presse-Agentur hat Reaktionen zum DFB-Präsidentschaftskandidaten Fritz Keller gesammelt.

Donnerstag, 15.08.2019, 15:31 Uhr aktualisiert: 15.08.2019, 15:34 Uhr
Christian Seifert hat Fritz Keller «als sehr wertvollen Gesprächspartner kennengelernt».
Christian Seifert hat Fritz Keller «als sehr wertvollen Gesprächspartner kennengelernt». Foto: Guido Kirchner

Christian Seifert (Geschäftsführer der Deutschen Fußball Liga): «In den Jahren der Zusammenarbeit habe ich Fritz Keller als sehr wertvollen Gesprächspartner kennengelernt - als Clubchef, aber auch als DFL-Aufsichtsrat und im Rahmen der DFL Stiftung. Fritz Keller hat ein Herz für den Fußball. Darüber hinaus zeichnen ihn ein unabhängiger Unternehmensgeist sowie großes Verantwortungsgefühl und Bodenständigkeit aus.»

Rainer Koch (DFB-Vizepräsident und Mitglied der Findungskommission): «Fritz Keller ist ohne jeden Zweifel eine außergewöhnliche Persönlichkeit mit allen Qualitäten für das Amt des DFB-Präsidenten. Jahrzehntelange Erfahrung mit enger Verbindung zum Profi- und Amateurfußball, auch zum Frauenfußball und der Jugendarbeit, sowie eine große unternehmerische Lebensleistung zeichnen ihn aus.»

Fritz Keller (Kandidat und Präsident des SC Freiburg): «Mit Blick auf den SC Freiburg ist mir die Entscheidung, für das Amt des DFB-Präsidenten zur Verfügung zu stehen, alles andere als leichtgefallen. (...) Da die beiden Ämter nicht miteinander zu vereinbaren wären, werde ich im Falle einer erfolgreichen Wahl als DFB-Präsident mein Amt als Präsident des SC Freiburg schweren Herzens niederlegen.»

Reinhard Rauball (DFB-Vizepräsident und Mitglied der Findungskommission): «Als Präsident des SC Freiburg hat Fritz Keller innerhalb der Bundesliga und 2. Bundesliga über alle Maßen fachlich und charakterlich überzeugt. Ausgestattet mit einem klaren Wertekanon und großer Bodenständigkeit, hat er sich sowohl in seinem Klub als auch beispielsweise im Rahmen der DFL Stiftung immer zur gesellschaftlichen Verantwortung des Fußballs bekannt.»

Hans-Joachim Watzke (Geschäftsführer Borussia Dortmund) via Funke Mediengruppe: «Ich finde, Fritz Keller ist ein Top-Vorschlag. Ich kenne ihn persönlich sehr gut. Er hat eine hohe Integrationskraft - gerade was den Bereich Profis und Amateure angeht. Aber er weiß durch seine Arbeit beim SC Freiburg eben auch, wie der Profifußball funktioniert, das ist auch wichtig.»

Rudi Völler (Sportchef Bayer Leverkusen) via «Rheinische Post»: «Fritz Keller wird das Amt des DFB-Präsidenten wunderbar ausfüllen und genau wie in Freiburg, wo er in seiner Funktion als Klubchef immer auch über den Tellerrand unseres Sports hinausgeblickt hat, Leidenschaft und Begeisterung für den Fußball mit sozialer Verantwortung verbinden.»

Frank Baumann (Sportchef Werder Bremen): «Was für den deutschen Fußball wichtig ist: Er ist sowohl im Profi- als auch im Amateurbereich vermittelbar. Er steht ein stückweit über den Dingen. Er ist eine gute Wahl, die der DFB da getroffen hat.»

Cem Özdemir (Grüner Bundestagsabgeordneter aus Baden-Württemberg via Twitter): «Eine gute Wahl und Chance für einen Neubeginn beim @DFB. Hat beim @scfreiburg gezeigt, dass er was vom Fußball versteht. Und ein großartiger Winzer und Gastronom ist er noch dazu. Viel Erfolg, lieber Fritz #Keller.»

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