Coronavirus-Pandemie
IOC plant nächste Session als Videoschalte im Juli

Lausanne (dpa) - Das Internationale Olympische Komitee prüft nach der Verlegung der Sommerspiele in Tokio ins nächste Jahr eine Online-Session seiner Mitglieder im Juli.

Mittwoch, 06.05.2020, 22:20 Uhr aktualisiert: 06.05.2020, 22:24 Uhr
Thomas Bach ist der Präsident des Internationalen Olympischen Komitees (IOC).
Thomas Bach ist der Präsident des Internationalen Olympischen Komitees (IOC). Foto: Jean-Christophe Bott

Die IOC-Exekutive werde darüber diskutieren, die eigentlich vor Beginn der Olympischen Spiele geplante Versammlung als Videoschalte mit sicherer Verbindung zu organisieren.

Möglicher Termin dafür sei der 17. Juli, die 136. IOC-Session solle live gestreamt werden, hieß es in einer Mitteilung. Die Agenda und der weitere Ablauf sowie ein sicheres Wahlsystem werde vom Exekutivkomitee auf seiner Sitzung am 14. Mai beraten.

Die Olympischen Spiele in Tokio waren wegen der Coronavirus-Pandemie um ein Jahr auf den Sommer 2021 verschoben worden. Für gewöhnlich treffen sich die IOC-Mitglieder vor der Eröffnung der Spiele zu mehrtägigen Beratungen.

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