Anti-Doping-Kampf
Wada-Chef Banka warnt mögliche Doper

Berlin (dpa) - Die weltweiten Einschränkungen durch die Coronavirus-Pandemie sollen nach den Worten des Chefs der Welt-Anti-Doping-Agentur den Kampf gegen Doperinnen und Doper nicht entscheidend behindern.

Freitag, 03.07.2020, 07:02 Uhr aktualisiert: 03.07.2020, 07:04 Uhr
Witold Banka sagt den Dopern den Kampf an.
Witold Banka sagt den Dopern den Kampf an. Foto: Andrzej Grygiel

«Wir haben Richtlinien erarbeitet, die den Anti-Doping-Organisationen helfen sollen, in diesen schwierigen Zeiten Tests vorzunehmen. Wenn es um Menschenleben geht, tritt der Sport in den Hintergrund. Gleichwohl: Dies war und ist keine Zeit, uns übers Ohr zu hauen», sagte Witold Banka in einem Interview der «Frankfurter Allgemeinen Zeitung».

«Wir haben den biologischen Pass, wir haben die langfristige Analyse von Proben, wir haben eine Ermittlungseinheit, wir sind in ständigem Kontakt mit Anti-Doping-Organisationen und Sportverbänden», erklärte der 35 Jahre alte Pole. «In der Mehrzahl der Anti-Doping-Organisationen werden die Einschränkungen gelockert. Wir werden bald wieder das normale Niveau von Kontrollen erreichen.» Er könne versichern, dass alle getan werde, um die Integrität des Systems zu erhalten.

© dpa-infocom, dpa:200702-99-654517/4

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