Olypische Sommerspiele
IOC: Weniger Wettbewerbe und Sportler 2024 in Paris

Lausanne (dpa) - Das IOC hat die Zahl der Wettbewerbe und der Teilnehmer für die Olympischen Spiele 2024 in Paris reduziert.

Montag, 07.12.2020, 19:10 Uhr aktualisiert: 07.12.2020, 19:12 Uhr
Thomas Bach, Präsident des Internationalen Olympischen Komitees (IOC).
Thomas Bach, Präsident des Internationalen Olympischen Komitees (IOC). Foto: Jean-Christophe Bott

Keiner der 41 Vorschläge der internationalen Verbände für zusätzliche Disziplinen bei den übernächsten Sommerspielen sei angenommen worden, teilte das Internationale Olympische Komitee nach einer Exekutivsitzung mit. Statt 339 Wettbewerben wie für die Tokio-Spiele im nächsten Jahr geplant sollen es in Paris 329 sein. Gestrichen werden unter anderem vier Klassen im Gewichtheben.

Während in Japan noch rund 11.092 Sportlerinnen und Sportler erwartet werden, sollen es in Frankreich drei Jahre später 592 weniger sein. Auch die Zahl der Funktionäre werde um rund 400 verringert.

Zum ersten Mal in der Geschichte Olympischer Spiele werde in Paris eine «vollständige Gleichheit der Geschlechter» erreicht werden, kündigte IOC-Präsident Thomas Bach an. Genau die Hälfte der Teilnehmer werde dann weiblich sein. In Tokio sind es demnach 49 Prozent der Starter. Zudem steige die Zahl der Mixed-Wettbewerbe in Paris von 18 auf 22.

Wie schon in Tokio werden auch 2024 Skateboarding, Sportklettern und Surfen wieder ins olympische Programm aufgenommen. Hinzu kommt auf Wunsch der Organisatoren Breakdance, das seine olympische Premiere geben wird.

© dpa-infocom, dpa:201207-99-606963/2

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