Deutscher Eishockey-Bund
DEB-Sportdirektor Künast «zurückhaltend» in Impf-Debatte

München (dpa) - Der Interims-Sportdirektor des Deutschen Eishockey-Bunds (DEB), Christian Künast, hat sich «zurückhaltend» in der Debatte über eine mögliche bevorzugte Corona-Impfung von Sportlern geäußert.

Dienstag, 09.02.2021, 10:52 Uhr aktualisiert: 09.02.2021, 10:56 Uhr
Arbeitet derzeit übergangsweise als Nachfolger von Stefan Schaidnagel als DEB-Sportdirektor: Christian Künast.
Arbeitet derzeit übergangsweise als Nachfolger von Stefan Schaidnagel als DEB-Sportdirektor: Christian Künast. Foto: Peter Kneffel

«Ich bin ganz klar der Meinung, dass das gesellschaftspolitisch abgestimmt werden muss», sagte Künast (49) dem «Mannheimer Morgen» auf die Frage, ob es solche Überlegungen für die Eishockey-WM gebe: «Ärzte, Pflegepersonal, Senioren- und Pflegeheime sollten auf jeden Fall Vorrang haben, bevor man über Atletinnen und Athleten spricht.»

Für die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft steht vom 21. Mai an die Weltmeisterschaft in Riga an. Zwei für diese Woche geplante Testspiele gegen die Schweiz wurden aufgrund der Corona-Pandemie abgesagt.

Künast arbeitet derzeit übergangsweise als Nachfolger von Stefan Schaidnagel als DEB-Sportdirektor. «Ich mache das jetzt mal bis zum Saisonende, dann sehen wir weiter. Vielleicht entwickelt sich vorher etwas», sagte er.

© dpa-infocom, dpa:210209-99-362637/2

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