Sommerspiele in Tokio
Hartung: Sportler mehr einbeziehen vor Olympia

Frankfurt/Main (dpa) - Athletensprecher Max Hartung hat eine größere Beteiligung der Sportler für das Corona-Sicherheitssystem bei Olympia in Tokio angemahnt.

Sonntag, 11.04.2021, 07:34 Uhr aktualisiert: 11.04.2021, 07:38 Uhr
Ist sich über einen eigenen Olympia-Start noch nicht sicher: Fechter und Athletensprecher Max Hartung.
Ist sich über einen eigenen Olympia-Start noch nicht sicher: Fechter und Athletensprecher Max Hartung. Foto: Guido Kirchner

«Ich habe noch zu wenig Informationen, um das abschließend zu beurteilen», sagte der Vorsitzende von Athleten Deutschland im ZDF-«Sportstudio»

Deswegen habe die Organisation darauf gedrängt, mehr Details beispielsweise über Trainingsmöglichkeiten, Verpflegung und Transport zu erhalten. «Da würde ich mir wünschen, dass wir mehr erfahren und auch in die Entwicklung der Lösung miteinbezogen werden», sagte der 31 Jahre alte Fechter.

Er wisse noch nicht, ob er an den Sommerspielen (23. Juli bis 8. August) in Japan teilnehmen werde. Im vergangenen Jahr hatte er bereits vor der Verlegung von Olympia auf 2021 für sich persönlich erklärt, dass er verzichten werde. In diesem Jahr sei die Situation eine andere. «Es ist mehr Wissen da über das Virus und es gibt ein Gegenmittel mit dem Impfstoff», sagte Hartung. «Trotzdem gibt es leider noch ganz viele Fragezeichen.» In der Frage von Impfungen, müsse geprüft werden, wann es ethisch vertretbar sei, dass Athleten an der Reihe seien.

© dpa-infocom, dpa:210411-99-158204/2

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