Schriftsteller
Frank Schätzing will nicht Politiker werden

Der Bestseller-Autor sieht sich nicht veranlasst, je in die Politik zu gehen. Er fürchtete, seine Freiheit zu verlieren.

Sonntag, 09.02.2020, 12:57 Uhr aktualisiert: 09.02.2020, 13:01 Uhr
Der Schriftsteller Frank Schätzing bleibt bei seinen Leisten.
Der Schriftsteller Frank Schätzing bleibt bei seinen Leisten. Foto: Georg Wendt

Bad Vilbel (dpa) - Der Bestseller-Autor Frank Schätzing zieht es nicht in die Politik. «Wenn Sie sich einmal in die Politik reinbegeben, verlieren Sie Ihre Freiheit, auch die Freiheit, Dinge auszusprechen», sagte der 62-Jährige am Sonntag in einem Interview des privaten Senders Hit Radio FFH.

«Die Parteienstrukturen, in denen Politiker sich von der Pike hocharbeiten, sind wie Flüsse, und Sie sind der Kiesel. Sie werden rund geschliffen, ob Sie das wollen oder nicht. Andernfalls kommen Sie ja gar nicht oben an.»

Schätzing arbeitet derzeit an seinem nächsten Buch, das 2021 erscheinen soll: «Ich schreibe derzeit, fertig bin ich, wenn der Drang, Musik zu machen wieder so groß wird, dass ich keinen Bock mehr auf Schreiben habe», sagte der Schriftsteller, der im September 2019 ein Musik-Album veröffentlicht hatte.

Nachrichten-Ticker