Kriminalroman
Terror in der Elbphilharmonie: «Spiel mit dem Feuer»

Popcornkino in Buchform: Der frühere Bundespolizist Ralf Parceval tritt erneut einmal in einem Thriller auf. Ob er den Kampf gegen Terroristen wieder gewinnt?

Dienstag, 02.03.2021, 14:22 Uhr aktualisiert: 02.03.2021, 14:24 Uhr

Berlin (dpa) – Die Elbphilharmonie ist mit ihrer spektakulären Architektur das bemerkenswerteste Gebäude Hamburgs. Da liegt es nahe, das Konzerthaus zum Schauplatz eines Romans zu machen, so wie jetzt in Chris Landows Thriller «Spiel mit dem Feuer» geschehen.

Die Handlung erinnert an den Hollywoodfilm «Stirb langsam» mit Bruce Willis als Helden. Terroristen überfallen ein Benefizkonzert, zu dem viele hochrangige Politiker gekommen sind, und bedrohen die Geiseln mit dem Tod. Unentdeckt hält sich im Gebäude der frühere Bundespolizist Ralf Parceval auf, der hier zum dritten Mal die Hauptrolle in einem Actionthriller bekommen hat.

Der Einzelkämpfer Perceval geht so gnadenlos gegen die Terroristen vor, wie man es sonst nur aus den Romanen von Tom Clancy kennt. Die Kampfmaschine Perceval kennt keine Gnade und setzt alles daran, die Terroristen auszuschalten.

Der Roman bietet keinen Tiefgang, liefert dafür aber in Buchform Popcornkino für Actionfans.

Chris Landow: Parceval. Spiel mit dem Feuer. Blanvalet Verlag, München, 542 Seiten, Euro 10,00, ISBN 978-3-7341-0959-1.

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