Auszeichnung
Deutscher Fernsehpreis: Mehrteiler «Gladbeck» überrascht

Das Fernsehen klopft sich auf die Schulter: In Düsseldorf werden die herausragenden Produktionen des vergangenen Jahres geehrt - die Gala zum Deutschen Fernsehpreis wird sogar wieder übertragen. Der große Gewinner des Abends ist dabei eine kleine Überraschung.

Freitag, 01.02.2019, 01:20 Uhr aktualisiert: 01.02.2019, 08:11 Uhr
Sascha Alexander Gersak (l) und Alexander Scheer freuen sich über die Auszeichnung in der Kategorie «Bester Mehrteiler» für den Film «Gladbeck».
Sascha Alexander Gersak (l) und Alexander Scheer freuen sich über die Auszeichnung in der Kategorie «Bester Mehrteiler» für den Film «Gladbeck». Foto: Henning Kaiser

Düsseldorf (dpa) - Jürgen von der Lippe (70) steht da, aber er sieht eigentlich nicht aus wie Jürgen von der Lippe. Eher wie Hans-Jürgen Dohrenkamp, wie er ja bürgerlich heißt, was man aber längst vergessen hat.

Der Grund: Es fehlt etwas an von der Lippe - das obligatorische Hawaiihemd. Er trägt heute Schwarz. «Ich habe mich in diesen zu kleinen Anzug gezwängt, um niemanden zu verprellen», gesteht er. Eigentlich aber sei das Hawaiihemd für ihn Berufskleidung. «Alles andere würde die Leute verunsichern. Ähnlich wie, wenn ein Feuerwehrmann als Tanzmariechen verkleidet zum Einsatz fährt. Das würde auch unnötig verunsichern und den Menschen auch Angst machen.»

Vicky Krieps beste Schauspielerin

Am diesem Donnerstagabend hat von der Lippe allerdings gute Gründe, von seinem eisernen Dresscode abzuweichen. Der Anlass ist festlich: Er bekommt den Deutschen Fernsehpreis für sein Lebenswerk - etwa für den Quotenhit «Geld oder Liebe». Die Gala in Düsseldorf ist so etwas wie ein großes Absolvententreffen der TV-Branche, man wirft sich in Schale. Prämiert werden die besten TV-Macher, Schauspieler, Journalisten, Filme und Serien 2018.

Das Fernsehen klopft sich auf die Schulter

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  • Die Schauspieler Paula Beer (l-r), Albrecht Schuch und Desiree Nosbusch freuen sich nach der Verleihung des Deutschen Fernsehpreis 2019 über die Auszeichnung in der Kategorie "Beste Drama-Serie" für "Bad Banks".

    Foto: Henning Kaiser
  • Entertainer Jürgen von der Lippe freut sich nach Verleihung des Deutschen Fernsehpreis 2019 über die Auszeichnung in der Kategorie "Ehrenpreis".

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  • Sascha Alexander Gersak (l) und Alexander Scheer freuen sich nach der Verleihung des Deutschen Fernsehpreis 2019 über die Auszeichnung in der Kategorie "Bester Mehrteiler" für den Film "Gladbeck".

    Foto: Henning Kaiser
  • Pheline Roggan (l-r), Jasna Fritzi Bauer und Collien Ulmen-Fernandes freuen sich nach der Verleihung des Deutschen Fernsehpreis 2019 über die Auszeichnung in der Kategorie "Best Comedy-serie" für "jerks.".

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  • Christian Erdmann und Anna Schudt freuen sich nach der Verleihung des Deutschen Fernsehpreis 2019 über die Auszeichnung in der Kategorie "Bester Fernsehfilm für ihre Rollen im Film "Aufbruch in die Freiheit".

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  • Maren Kroymann freut sich nach der Verleihung des Deutschen Fernsehpreis 2019 über die Auszeichnung in der Kategorie "Beste Comedy" für ihre Sendung "Kroymann".

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  • Horst Lichter freut sich nach der Verleihung des Deutschen Fernsehpreis 2019 über die Auszeichnung in der Kategorie "Bestes Factual Entertainment" für seine Sendung "Bares für Rares".

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  • Die Juroren der Sendung "Let’s Dance", Joachim Llambi (l) und Jorge Gonzalez, freuen sich nach der Verleihung des Deutschen Fernsehpreis 2019 über die Auszeichnung in der Kategorie beste Unterhaltung Primetime.

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  • Michelangelo Fortuzzi freut sich nach Verleihung des Deutschen Fernsehpreis 2019 über die Auszeichnung in der Kategorie "Förderpreis".

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  • "Terra X"-Moderator Dirk Steffens freut sich nach Verleihung des Deutschen Fernsehpreis 2019 über die Auszeichnung in der Kategorie "bester Doku-Mehrteiler" für "Terra X: Die Reise der Menschheit".

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  • Thomas Kufus, Regina Schilling und Simone Reuter freuen sich nach Verleihung des Deutschen Fernsehpreis 2019 über die Auszeichnung in der Kategorie beste Dokumentation/Reportage für "Kuhlenkampffs Schuhe".

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  • Jenke von Wilmsdorff freut sich nach Verleihung des Deutschen Fernsehpreis 2019 über die Auszeichnung für "Jenke macht Mut! Leben mit Brustkrebs" (RTL/infoNetwork), "Das Jenke-Experiment" (RTL/infoNetwork) und "Jenke Über Leben" in der Kategorie bestes Infotainment.

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  • Die Schauspieler Judith Richter (l-r), Matthias Matschke und Valerie Niehaus kommen zur Verleihung des Deutschen Fernsehpreis 2019.

    Foto: Henning Kaiser
  • Schauspieler Uwe Ochsenknecht kommt zur Verleihung des Deutschen Fernsehpreis 2019.

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  • Moderatorin Laura Wontorra kommt zur Verleihung des Deutschen Fernsehpreis 2019.

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  • Die Schauspieler Sabin Tambrea (l), Sonja Gerhardt und Tom Wlaschiha kommen zur Verleihung des Deutschen Fernsehpreis 2019.

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  • Schauspielerin Rosalie Thomass kommt zur Verleihung des Deutschen Fernsehpreis 2019.

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  • chauspieler Kida Khodr Ramadan kommt zur Verleihung des Deutschen Fernsehpreis 2019.

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  • Moderator Frank Plasberg kommt zur Verleihung des Deutschen Fernsehpreis 2019.

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  • Schauspielerin Anna Schudt und Ehemann Moritz Führmann kommen zur Verleihung des Deutschen Fernsehpreis 2019.

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  • Das Schauspielerpaar Anna Loos und Jan Josef Liefers kommt zur Verleihung des Deutschen Fernsehpreis 2019.

    Foto: Henning Kaiser

Etwas überraschend wird der Mehrteiler «Gladbeck» (ARD/Radio Bremen) über das Geiseldrama von 1988 zum großen Gewinner des Abends. Mit insgesamt drei Auszeichnungen läuft er den hoch gehandelten Serien «Bad Banks» (ZDF/Arte) und «Das Boot» (Sky) den Rang ab. «Bad Banks» mit Paula Beer und Désirée Nosbusch war mit sechs Nominierungen ins Rennen gegangen, «Das Boot» (Sky) gar mit neun.

«Gladbeck» gewinnt in den Kategorien«Bester Mehrteiler»und «Bester Schnitt». Zusätzlich wird Darsteller Albrecht Schuch, der in «Gladbeck» zu sehen ist, als bester Schauspieler ausgezeichnet. «Bad Banks» kann bei «Beste Regie» (Christian Schwochow) und in der wichtigen Kategorie «Beste Drama-Serie» die Jury überzeugen. Dort setzt sie sich auch gegen «Das Boot» durch. Die Serie basiert auf demselben Stoff wie der gleichnamige Kino-Welterfolg von Regisseur Wolfgang Petersen aus dem Jahr 1981. Am Ende bleiben für sie die «Beste Kamera» und mit Vicky Krieps die beste Schauspielerin.

Luke Mockridge zeigt Kai Pflaume die lange Nase

«Deutschland zieht natürlich den internationalen Serien, die uns ja überhäufen und überschütten, ein bisschen nach», sagt Schauspieler Uwe Ochsenknecht am roten Teppich. «Wobei man sagen muss: Die Serien, die man so auf den Internetportalen anschauen kann, sind auch nicht alle gut. Da ist auch viel Müll dabei.» Man müsse Anschluss halten.

Bei den Filmen setzt sich «Aufbruch in die Freiheit» durch. Der ZDF-Streifen behandelt das Thema Abtreibung und spielt Anfang der 70er Jahre in einer Provinzstadt. Die Macher widmeten den Preis Frauen, die sich für die Abschaffung des Paragrafen 219a einsetzen.

Als beste Primetime-Show kann sich die etablierte Tanz-Show «Let's Dance» (RTL) durchsetzen. Bei den Moderatoren zeigt Luke Mockridge unter anderem Kai Pflaume die lange Nase. Als «Beste Unterhaltung Late Night» wird «Inas Nacht» (ARD/NDR) mit Ina Müller ausgezeichnet.

Moderation von Barbara Schöneberger und Steffen Hallaschka

Als «Beste Comedy» nimmt «Kroymann» (ARD/Radio/Bremen/SWR/NDR/rbb) mit Maren Kroymann einen Preis mit nach Hause. In der Schwester-Kategorie«Beste Comedy-Serie» triumphiert dagegen «jerks.» (ProSieben/maxdome). Die Trödel-Show «Bares für Rares» (ZDF) mit Horst Lichter wird «Bestes Factual Entertainment», «ranNFL» von ProSieben und ProSieben MAXX «Beste Sportsendung».

Bei den Dokumentationen erhält «Kulenkampffs Schuhe» (ARD/SWR/HR) die Ehrung. In der Doku wirft die TV-Autorin Regina Schilling als Kind eines Kriegsheimkehrers einen ganz subjektiven Blick auf Deutschlands große Entertainer wie Hans-Joachim Kulenkampff und Peter Frankenfeld. Als beste Auslandsreporterin würdigt die Jury Antonia Rados für ihren Bericht «Jemens langsamer Tod» (n-tv).

Der Deutsche Fernsehpreis wird seit 1999 von den großen TV-Anbietern vergeben - Stifter sind die Intendanten und Geschäftsführer von ARD, ZDF, RTL und Sat.1. Die Geschichte der Auszeichnung ist allerdings durchaus wechselhaft. 2015 fiel die Verleihung aus - der Preis war zuvor stark in die Kritik geraten. Die Ausgabe 2019 - moderiert von Barbara Schöneberger und Steffen Hallaschka - wurde nun sogar wieder übertragen. Wer wollte, konnte im Internet zuschauen und später bei einer Aufzeichnung im Fernsehen. Im vergangenen Jahr etwa hatte es gar keine ausgestrahlten Bilder gegeben.

 

Geiseldrama von 1988: ARD-Zweiteiler "Gladbeck"

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  •  Ein Geiseldrama als bizarres Spektakel: Fotografen und TV-Teams umringen die Gladbeck-Entführer in der Kölner Innenstadt.

    Foto: ARD Degeto/Ziegler Film/Martin Valentin Menke
  • Ein Geiseldrama als bizarres Spektakel: Fotografen und TV-Teams umringen die Gladbeck-Entführer in der Kölner Innenstadt.

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  • Der Gladbeck-Entführer Hans-Jürgen Rösner (Sascha Alexander Geršak) droht mit der Waffe.

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  • 16. August 1988: Maskierte überfallen in Gladbeck eine Bankfiliale.

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  • Die Medien berichten über die spektakuläre Geiselnahme: Dieter Degowski (Alexander Scheer) liest über sich in der BILD-Zeitung

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  • Der Innenminister von NRW (August Zirner)

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  • Der NRW-Einsatzleiter (Ulrich Noethen) weiß schon bald, wie gefährlich die Bankräuber sind.

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  • Rösners Freundin Marion Löblich (Marie Rosa Tietjen) wird Teil der Bande.

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  • Rösner (Sascha Alexander Geršak) hat nichts zu verlieren: Der Geiselnehmer inszeniert sich vor den Medienvertretern als knallharter Verbrecher.

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  • Der brutale Rösner (Sascha Alexander Geršak) wirkt auch auf die Polizisten angsteinflößend.

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  • Das Verbrecher-Duo Rösner (Sascha Alexander Geršak) und Degowski (Alexander Scheer, li.) bringt in Bremen einen Bus und die Fahrgäste in seine Gewalt.

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  • Unvorstellbar! Ein Presse-Fotograph (Albrecht A. Schuch) vermittelt zwischen den gereizten Entführern und der abgetauchten Polizeiführung.

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  • Kollektives Versagen: Bremens Kripo-Chef (Martin Wuttke, re.) ist ratlos.

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  • Eine verpasste Chance bei der Rettung der Geiseln: Bremens Innensenator (Stephan Kampwirth) verhindert finale Rettungsschüsse.

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  • Rösners Freundin Marion Löblich (Marie Rosa Tietjen) bewacht die Geiseln.

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  • Geiselnehmer Degowski (Alexander Scheer) ist eine tickende Zeitbombe.

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  • Der NRW-Innenminister drängt seine Mitarbeiter (Ralf Dittrich) auf eine gewaltsame Lösung.

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  • Ein Boulevardjournalist (Arnd Klawitter) steigt zu Geiselnehmer Rösner (Sascha Alexander Geršak) ins Auto.

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  • Journalisten umringen in Köln das Geiselnehmer-Auto mit Rösners Freundin Marion Löblich (Marie Rosa Tietjen).

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  • Die Schattenseite des Sensationsjournalismus: Medienvertreter nehmen keine Rücksicht auf das Schicksal der Geisel Ines (Lilli Fichtner)

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  • Geiselgangster Rösner (Sascha Alexander Geršak) im Fokus der Medienvertreter.

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  •  Ein Boulevardjournalist (Arnd Klawitter) bietet den Geiselnehmer Rösner (Sascha Alexander Geršak) und seiner Freundin und Komplizin Marion Löblich (Marie Rosa Tietjen) an, das Geiselfahrzeug aus der Kölner Innenstadt zu lotsen.

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  • Geiselgangster Rösner (Sascha Alexander Geršak) erzeugt auf der Kölner Domplatte ein bizarres Medienereignis.

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  • Ein Boulevardjournalist (Arnd Klawitter) übernimmt auf der Kölner Domplatte das Kommando.

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  • Degowski (Alexander Scheer) bedroht die Geisel Silke (Zsa Zsa Inci Bürkle) mit geladener Waffe.

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  • Geiselnehmer Degowski (Alexander Scheer) ist unberechenbar.

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  • Der Schwerverbrecher Rösner (Sascha Alexander Geršak) ist bereit zu töten.

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  • Geiselnahme in Gladbeck: Ein Verhandler spielt auf Zeit.

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  • Scharfschützen nehmen die Gladbecker Geiselnehmer ins Visier – dürfen aber nicht abdrücken.

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  • Sensationsgierige Journalisten berichten von der Geiselnahme.

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  • Vom Bus in den PKW: An der niederländischen Grenze wechseln die Geiselnehmer das Fahrzeug.

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  • Polizisten eilen zu einem Banküberfall im nordrhein-westfälischen Gladbeck

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  • Der Gefängnisausbrecher Hans-Jürgen Rösner (Sascha Alexander Geršak) ist brandgefährlich.

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