Deutsche Koproduktion
«Ayka»: Erschütterndes Drama aus Kasachstan

Es ist kaum zu begreifen: Eine Mutter lässt ihr Kind gleich nach der Geburt zurück. In dem Film «Ayka» bleibt der Protagonistin wegen ihrer misslichen Lage aber auch nichts anderes übrig.

Samstag, 13.04.2019, 14:53 Uhr aktualisiert: 15.04.2019, 10:43 Uhr
Ayka (Samal Yeslyamova) lebt als illegale Hilfsarbeiterin in Russland. Ihre prekäre Lage zwingt sie dazu, ihr Kind zurückzulassen.
Ayka (Samal Yeslyamova) lebt als illegale Hilfsarbeiterin in Russland. Ihre prekäre Lage zwingt sie dazu, ihr Kind zurückzulassen. Foto: -

Berlin (dpa) - Eine Mutter verlässt noch im Wochenbett ihr Neugeborenes und flieht allein durch die Stadt: «Ayka» erzählt die erschütternde Geschichte einer jungen Kirgisin, die als illegale Hilfsarbeiterin in Russland lebt und wegen ihrer prekären Lage gezwungen ist, ihr Kind zurückzulassen.

Es sind dramatische Szenen voller Intensität, die der kasachische Regisseur Sergei Dvortsevoy in der deutschen Koproduktion zeigt. Das Werk feierte beim Filmfest Cannes seine Premiere - Hauptdarstellerin Samal Jesljamowa wurde dort für ihre beeindruckende Leistung als beste Schauspielerin ausgezeichnet. «Ayka» war auch der kasachische Beitrag für die diesjährigen Oscars in der Kategorie bester nicht-englischsprachiger Film.

Ayka, Russland, Deutschland u.a. 2018, 100 Min., FSK o.A., von Sergei Dvortsevoy, mit Samal Jesljamowa, Zhipargul Abdilaeva, Sergej Mazur

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