Mutige Dokumentation
«Für Sama»: Aufrüttelnde Bilder aus Aleppo

In «Für Sama» filmt eine junge Frau ihren Alltag im dem vom Krieg zerrütteten Aleppo. Es sind Bilder, die unter die Haut gehen.

Montag, 02.03.2020, 10:09 Uhr aktualisiert: 02.03.2020, 10:14 Uhr
Waad in einer Szene des Films «Für Sama».
Waad in einer Szene des Films «Für Sama». Foto: -

Berlin (dpa) – Michael Moore, der sich einen Namen gemacht hat als großer Dokumentarfilmer («Bowling for Columbine»), nennt diese Doku einen «der mächtigsten und wichtigsten Dokumentarfilme aller Zeiten».

Filmemacherin Waad al-Kateab hat mit Edward Watts einen Film gedreht, der sowohl von den Gräueln des Syrien-Kriegs als auch von Hoffnung und großem Mut kündet. Über Jahre hat die junge Regisseurin mit ihrem Handy und ihrer Kamera Protestbewegung und Krieg dokumentiert.

Der 95 Minuten lange Dok-Film wurde bereits mehrfach prämiert: so etwa 2019 in Cannes. Im zurückliegenden Dezember gab's bei den British Independent Film Awards vier Auszeichnungen. Auch für einen Oscar war das Werk nominiert.

Für Sama, Großbritannien/Syrien 2019, 95 Min., FSK o.A., von Waad al-Kateab und Edward Watts

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