NS-Drama
«Persischstunden»: Film mit Lars Eidinger

Um sich vor den Nationalsozialisten zu schützen, gibt ein junger Jude vor, Perser zu sein. Als er dann einem Hauptsturmführer Farsi beibringen soll, muss er sich mit Fantasiewörtern behelfen.

Sonntag, 20.09.2020, 15:03 Uhr aktualisiert: 21.09.2020, 14:36 Uhr
Gilles (Nahuel Perez Biscayart) kämpft ums Überleben.
Gilles (Nahuel Perez Biscayart) kämpft ums Überleben. Foto: -

Berlin (dpa) - Das Drama «Persischstunden» beginnt mit einer Lüge. Als die Nationalsozialisten den jungen Juden Gilles fassen, gibt er sich als Perser aus. Künftig soll er einem Hauptsturmführer (Lars Eidinger) Farsi beibringen.

Das Problem: Gilles kann die Sprache natürlich nicht - und unterrichtet ihn in Fantasiewörtern. Gilles - gespielt vom Argentinier Nahuel Pérez Biscayart - erfindet immer neue Wörter.

Der Film erzählt, mit welchen Tricks der Mann zu überleben versucht. Denn ihm droht der Tod, sollte er auffliegen. Nach der Weltpremiere auf der diesjährigen Berlinale kommt der Film von Regisseur Vadim Perelman nun in die Kinos.

Persischstunden, Deutschland/Russland 2019, 127 Min., FSK ab 12 Jahren, von Vadim Perelman, mit Lars Eidinger, Nahuel Pérez Biscayart, Jonas Nay und Leonie Benesch

© dpa-infocom, dpa:200917-99-597183/4

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