Kultur
Gut gemachter englischer Krimi: «Die rote Tür»

München (dpa) - Waffenstillstand 1918: Eine Frau wartet in Lancashire vergeblich darauf, dass ihr Mann aus dem Krieg heimkehrt. Zwei Jahre später wird sie ermordet in ihrem Haus aufgefunden.

Mittwoch, 12.12.2012, 14:35 Uhr

Gleichzeitig verschwindet in London ein schwerkranker Mann aus einem Krankenhaus, taucht aber einige Tage später ohne eine überzeugende Erklärung wieder auf. Inspektor Rutledge von Scotland Yard entdeckt persönliche Verbindungen zwischen der Toten und dem wieder aufgetauchten Mann, die ihm helfen, ein lange zurückliegendes Familiengeheimnis aufzuklären. Charles Todd ist das Pseudonym eines amerikanischen Autorengespanns, Mutter und Sohn, das mit »Die rote Tür« einen neuen Roman in der historischen Krimireihe um Inspektor Ian Rutledge vorlegt.

Der Autor bietet einen vielschichtigen Plot mit einer Geschichte in der Geschichte. Dunkle Familiengeheimnisse der Vergangenheit wechseln mit der Gegenwart der englischen Zwischenkriegsgesellschaft ab. Insgesamt ein unterhaltsamer Schmöker für kalte Winterabende.

Charles Todd: Die rote Tür. Heyne Verlag, München, 448 Seiten, 9,99 Euro, ISBN 978-3-453-43604-6

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