Kultur
Merkwürdigkeiten: «Der Club der polnischen Versager»

Reinbek (dpa) - Das Verhältnis zwischen Deutschen und Polen war bekanntlich nicht immer einfach und ist noch heute von allerlei Missverständnissen geprägt. So hält der Alltag in Deutschland für einen Polen viele Stolpersteine bereit.

Dienstag, 04.12.2012, 14:17 Uhr
Veröffentlicht: Dienstag, 04.12.2012, 14:17 Uhr

Zwar sind die Deutschen einerseits stolz auf ihre Autobahn, doch ein überschwängliches Lob kann gefährlich sein, haben Adam Gusowski und Piotr Mordel festgestellt: «Autobahn und Adolf, das sind in Deutschland schon Synonyme.» In ihrem Buch «Der Club der polnischen Versager » blicken die in Berlin lebenden Autoren und Schauspieler mit einem Augenzwinkern auf mancherlei Marotten und Merkwürdigkeiten der beiden Nachbarvölker. Warum bloß haben die Deutschen so ein exzessives Verhältnis zu Zahlen und die Polen so ein inbrünstiges zum Katholizismus? Besitzt der Weihnachtskarpfen eine polnische Seele und welches angeblich urpolnische Gericht stammt in Wahrheit von den Deutschen? Auf diese und andere Fragen antwortet dieses ebenso hintergründige wie selbstironische Buch.

Adam Gusowski und Piotr Mordel: Der Club der polnischen Versager. Rowohlt Taschenbuch Verlag, Reinbek, 224 Seiten, 8,99 Euro, ISBN 978-3-499-62985-3

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