Kultur
Möhring bringt Kinder ins Bett statt «Tatort» zu gucken

Berlin (dpa) - Wotan Wilke Möhring (45), ab diesem Frühjahr als «Tatort»-Kommissar in Hamburg und Umgebung im Einsatz, schaut selber kaum noch die Krimis der beliebten ARD-Reihe.

Sonntag, 06.01.2013, 12:42 Uhr

Die Sendezeit sei die «Gute-Nacht-ins-Bett-Zeit» seiner Kinder, sagte der Schauspieler der « Welt am Sonntag ». «Sonntags schlafen wir länger, da ist es schwer, die Kinder abends für den Montag rechtzeitig ins Bett zu kriegen.»

Es habe lange Gespräche gegeben, dass er beim « Tatort » einsteige. «Ich fand das NDR-Konzept am interessantesten. Denn ich wollte auf den Fallgehalt selbst statt auf die persönlichen Befindlichkeiten der Kommissare eingehen, die sind für mich nicht so interessant.» Er möge skandinavische Krimis, die Härte zeigen. Zurzeit ist Möhring als Concierge im ZDF-Mehrteiler «Adlon» zu sehen.

Hamburg sei ihm sehr nah, weil er aus dem Ruhrpott komme, erklärte Möhring, der in Köln lebt, sein «Tatort»-Engagement im Norden: «Auch dort wird nicht genörgelt, sondern angepackt. Man verliert nicht zu viele Worte. Aber die richtigen. Und ich mag die Vielfalt von Bezirken. Den guten Schmuddel, den historischen Schmuddel, Altona, Kiez, Reichtum, Blankenese, so viele schöne Orte (...)»

Möhrings erster Fall (laut «WamS» am 28. April im «Ersten») führt ihn nach Hamburg, wo bald auch Til Schweiger ermittelt. Weitere Fälle sollen dann mehr in Hamburgs Umgebung angesiedelt sein.

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