Kultur
Steven Spielberg ist Jury-Präsident in Cannes

Cannes (dpa) - Steven Spielberg hat wohl mehr Menschen zum Staunen und zum Weinen gebracht als jeder andere Hollywood-Regisseur. Filme wie «E.T.» mit der jungen Drew Barrymore, die Abenteuerspektakel «Jurassic Park» und das Drama «Schindlers Liste» zogen weltweit unzählige Zuschauer in die Kinos.

Montag, 13.05.2013, 12:46 Uhr

Drei Oscars gewann der 66-jährige US-Amerikaner bereits, in diesem Jahr ist er Präsident der Internationalen Jury des Filmfestivals in Cannes .

Spielberg drehte schon als Teenager seinen ersten Kurzfilm. In den 1960er Jahren folgten Fernsehbeiträge und 1975 mit «Der weiße Hai» dann der große Durchbruch. Der Regisseur war damals gerade erst 28 Jahre alt, läutete mit dem stilprägenden Horrorthriller dennoch die die Ära der «Blockbuster»-Filme ein. Mit dem Science-Fiction-Thriller «Unheimliche Begegnung der dritten Art» und der Abenteuer-Saga « Indiana Jones » setzte der Sohn einer jüdischen Familie seinen Siegeszug fort. Sein Außerirdischer «E.T.» (1982) war der bis dahin kommerziell erfolgreichste Film überhaupt und wurde erst von seinem Dinosaurier-Spektakel «Jurassic Park» überholt.

Nach «Die Farbe Lila» über das Schicksal einer schwarzen Frau in den US-Südstaaten und « Schindlers Liste» wurde Spielberg schließlich auch jenseits des Mainstream-Kinos ernst genommen. Das Holocaust-Drama brachte ihm zwei Oscars - für Regie und Produktion - ein. Seinen zweiten Regie-Oscar nahm er 1999 für den Kriegsfilm «Der Soldat James Ryan» entgegen. In diesem Jahr war sein Historienwerk «Lincoln» mit zwölf Nominierungen der große Favorit der Oscarverleihung gewesen, gewann dann aber nur zwei Goldjungen - darunter keiner für Spielberg.

Seit über zwanzig Jahren ist der siebenfache Vater Spielberg in zweiter Ehe mit der Schauspielerin Kate Capshaw verheiratet.

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