Wiedereröffnung
«Schwangere Auster» ab Februar wieder geöffnet

Es zählt zu den markantesten Bauwerken in Berlin Nach einer Renovierung öffnet das Haus der Kulturen bald wieder seine Pforten.

Dienstag, 06.12.2016, 16:42 Uhr
Veröffentlicht: Dienstag, 06.12.2016, 16:40 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Dienstag, 06.12.2016, 16:42 Uhr
Bernd Scherer, Intendant am Haus der Kulturen der Welt (HKW), in Berlin.
Bernd Scherer, Intendant am Haus der Kulturen der Welt (HKW), in Berlin. Foto: Paul Zinken

Berlin (dpa) - Das Berliner Haus der Kulturen der Welt, im Volksmund «Schwangere Auster » genannt, nimmt nach einer umfangreichen Sanierung im Februar wieder seinen Betrieb auf.

Die 30. Ausgabe des spartenübergreifenen Festivals transmediale (2. Februar bis 5. März 2017) soll erstmals in den renovierten Räumen stattfinden, wie Intendant Bernd Scherer am Dienstag mitteilte.

Das Haus mit dem markant geschwungenen Dach im Stadtteil Tiergarten, zur Zeit des Kalten Krieges von den USA als Kongresshalle gebaut, wird seit Pfingsten denkmalgerecht saniert.

Schon vor der Wiedereröffnung soll das Programm im Berliner Theater HAU - Hebbel am Ufer mit einer Gemeinschaftsproduktion unter dem Titel «Utopische Realitäten» starten (12. bis 22. Januar 2017). Zudem will das Haus der Kulturen mehrere Langzeitprojekte fortsetzen und neu auf den Weg bringen.

Angesichts der neuen Unordnung der Welt seien fundierte Gegenwartsdiagnosen gefragter denn je, erklärte Intendant Scherer. Das Programm solle deshalb Hintergründe erschließen, Tiefenstrukturen offenlegen und die politische Vorstellungskraft aktivieren.

Das Haus der Kulturen der Welt wird vom Bund finanziert. Es betreibt ein hochanspruchsvolles internationales Programm mit Theater, Symposien, Konzerten und Ausstellungen. Pro Jahr kommen rund 150 000 vor allem junge Besucher.

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