Corona-Song
Silbermond: Kleiderschrank wird zum Homestudio

Ende März haben Silbermond ihren Corona-Song veröffentlicht. Das Lied entstand unter ganz besonderen Umständen.

Donnerstag, 02.04.2020, 12:07 Uhr aktualisiert: 02.04.2020, 12:10 Uhr
Stefanie Kloß musste sich zum Singen in den Kleiderschrank verkriechen.
Stefanie Kloß musste sich zum Singen in den Kleiderschrank verkriechen. Foto: Gregor Fischer

Berlin (dpa) - Silbermond-Sängerin Stefanie Kloß hat den gerade erschienen Corona-Song der Band «Machen wir das Beste draus» nach eigenen Worten im Kleiderschrank einsingen müssen.

Dort sei nach Ansicht ihres Lebensgefährten, dem Bandgitarristen Thomas Stolle, der Sound am besten gewesen, wie die 35-Jährige dem Radiosender MDR Jump erzählte. «Und ich so: Ist das dein Ernst? Ja, und dann habe ich im Kleiderschrank gestanden», sagte sie. Wegen des weitgehenden Kontaktverbots hätten die vier Musiker ihre Instrumente separat in ihren Wohnungen eingespielt.

Die größte Herausforderung sei aber nicht der Schrank gewesen, sondern der zwei Jahre alte Sohn von Stefanie Kloß und Thomas Stolle. «Kleine Knirpse haben ganz stark was dagegen, wenn es sich nicht zu hundert Prozent um sie dreht», sagte Kloß.

Sie äußerte auch Respekt für die Menschen, die gerade auf ihre Kinder zu Hause aufpassen und arbeiten müssen. «Ich glaube, die Zeiten gerade erfordern von allen Seiten Solidarität, Empathie und Verständnis. Gerade auch von den Arbeitgebern.»

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