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Auch für Motorradfahrer gilt die Winterreifenpflicht

Wenn die Temperaturen unter den Gefrierpunkt fallen, wird das Fahrrad oft stehen gelassen. Andere Zweiräder sind auch bei Schnee und Eis unterwegs - Helm und Handschuhe schützen Motorradfahrer und Roller-Nutzer vor Kälte. Nur ein letztes Detail wird häufig vergessen.

Donnerstag, 22.12.2016, 11:12 Uhr
Veröffentlicht: Donnerstag, 22.12.2016, 11:06 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Donnerstag, 22.12.2016, 11:12 Uhr
Winter auf dem Roller: Wer im Winter weiterfahren will, muss die Reifen der Wetterlage entsprechend wechseln.
Winter auf dem Roller: Wer im Winter weiterfahren will, muss die Reifen der Wetterlage entsprechend wechseln. Foto: Patrick Pleul

München (dpa/tmn) - Wer bei Minusgraden Motorrad oder Roller fahren will, muss auf die Reifen achten. Wie bei Autos gilt die situative Winterreifenpflicht. «Das Sommerreifenverbot bei winterlichen Straßenverhältnissen gilt auch für Krafträder, also Motorräder und Roller», so Stephan Miller vom ADAC.

Hier seien mindestens ein M+S-Symbol oder entsprechende Wintereigenschaften der Reifen Voraussetzung. Auch grobstollige Reifen, etwa von Geländemaschinen, erfüllen die Anforderungen.

Um im Winter sicher ans Ziel zu kommen, empfiehlt der ADAC allgemein, ausreichend Abstand zum Vordermann zu lassen und sehr vorausschauend zu fahren. Bei starkem Bremsen droht bei Motorrädern ohne ABS Blockier- und damit Sturzgefahr. Hier helfe es, sanft anzubremsen. Von langen Touren raten die Experten ab, weil ein plötzlicher Wetterumschwung die Weiterfahrt behindern kann. Wenn der Fahrer aufgrund eisiger Temperaturen auskühlt, kann das seine Reaktionsfähigkeit einschränken. Grundsätzlich rät der ADAC ohnehin, das Motorrad bei Schnee und Eis oder bei unsicherer Wetterlage zu Hause stehen zu lassen.

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