E-Boxer
Subaru bietet Hybrid-Antrieb für XV und neuen Forester

Subaru steht unter Strom – zumindest ein bisschen. Denn in der neuen, fünften Generation gibt es den Forester erstmals mit Hybrid-Antrieb. Und er ist nicht das einzige Auto mit dem neuen Motor.

Mittwoch, 04.09.2019, 10:49 Uhr aktualisiert: 04.09.2019, 10:56 Uhr
Premiere unter der Haube: In der fünften Generation bringt Subaru den Forester erstmals mit Hybrid-Antrieb auf den Markt.
Premiere unter der Haube: In der fünften Generation bringt Subaru den Forester erstmals mit Hybrid-Antrieb auf den Markt. Foto: Subaru

Friedberg (dpa/tmn) – Subaru bietet den neuen Forester mit einem Hybrid-Antrieb an. Die fünfte Generation des Geländekombis Forester soll 2020 kurz nach dem Jahreswechsel auf den Markt kommen. Außerdem kommt der Hybrid-Antrieb mit dem Namen E-Boxer auch im kompakten Crossover-Modell XV zum Einsatz.

Für den E-Boxer kombiniert Subaru einen 2,0 Liter großen Vierzylinder mit 110 kW/150 PS und einen in die stufenlose Automatik integrierten E-Motor, der 12 kW/17 PS leistet und aus einer Lithium-Ionen-Batterie gespeist wird. Der Elektromotor kann den Vortrieb zwar nur wenige hundert Meter alleine übernehmen und erreicht maximal 40 km/h, hilft aber dem Verbrenner beim Beschleunigen und kappt so auch die Drehzahlspitzen. Außerdem soll er deutlich den Verbrauch senken, teilt Subaru mit.

Der neue Forester sprintet laut Hersteller in 11,8 Sekunden von 0 auf 100 km/h, hat eine Höchstgeschwindigkeit von 188 km/h, einen Normverbrauch von 6,7 Litern, einen CO2-Ausstoß von 154 g/km und kostet ab 34 990 Euro. Für den XV nennt Subaru 10,7 Sekunden, 193 km/h, 6,5 Liter und 150 g/km; die Preise beginnen bei 30 690 Euro.

Während der E-Boxer beim XV in ein bestehendes Auto Einzug hält, ist bei der fünften Generation des Forester neben dem Antrieb auch der Aufbau neu: Er wächst um wenige Zentimeter in Länge und Breite, wird aber etwas flacher als der Vorgänger.

Die Platzverhältnisse ändern sich nur unwesentlich, die Ausstattung wird aber gründlich modernisiert: Neuerdings schaut die Elektronik nicht nur nach draußen, um den Abstand zu halten. Künftig hat eine Kamera auch den Fahrer im Blick - der soll gewarnt werden, wenn die Aufmerksamkeit nachlässt. Außerdem kann die Technik bis zu fünf verschiedene Fahrer wiedererkennen und dann die entsprechenden Einstellungen an Sitzen und Spiegeln vornehmen.

Nachrichten-Ticker