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Augen auf beim Reifenkauf

Wenn Sie die richtigen Reifen für das Auto wählen, dann haben Sie mehr Spaß und vor allem mehr Sicherheit während der Fahrt. Aber worauf sollten Sie beim Kauf neuer Reifen genau achten? Welche Merkmale machen den Unterschied? Und: Welcher Reifen passt optimal zu Ihrem Modell? Alle wichtigen Informationen zum Thema Reifenkauf erhalten Sie hier.

Freitag, 28.02.2020, 14:11 Uhr aktualisiert: 06.03.2020, 14:08 Uhr
Auto: Augen auf beim Reifenkauf
Foto: pixabay.com / © stux

Zeichen, dass der Reifen gewechselt werden muss

Wenn Sie sich auf der Seite vom Autodoc  über das Thema informieren, dann werden Sie schnell feststellen: Wer sich vorab Gedanken bei der Anschaffung von neuen Teilen oder Reifen macht, der kann Geld sowie Zeit sparen. Wichtig ist, dass Sie die Reifen wirklich erst dann austauschen, wenn das Profil entsprechend flach wird. Den richtigen Moment abzupassen, ist hier essenziell, denn auch eine gewisse Reifentiefe ist wichtig, um sicher unterwegs zu sein. Nicht ohne Grund bekommen Autofahrer mit abgefahrenem Profil einen Punkt in Flensburg und müssen mit einem Bußgeld rechnen.

Wenn Sie die Profiltiefe auf einfache Weise messen möchten, dann verwenden Sie hierfür ein Geldstück. Der goldfarbene Rand an einer 1-Euro-Münze ist drei Millimeter breit. Solange der Goldrand beim Klemmen in das Profil nicht sichtbar wird, ist alles in Ordnung, Wechseln sollten Sie die Reifen spätestens dann, wenn der Goldrand nicht mehr vollständig im Profil verschwindet.

Reifen, die zur Jahreszeit passen

Natürlich ist nicht nur der Zustand der Reifen, sondern auch die Eignung für die aktuelle Jahreszeit entscheidend beim Kauf. Wenn Sie sich keine Gedanken mehr über einen Wechsel machen wollen, dann greifen Sie zu Ganzjahresreifen. Diese erfüllen alle Anforderungen - sowohl bei Schnee, als auch bei Glätte und bei trockener Straße. Allerdings sind diese Reifen in der Regel teurer. Alternativ hierzu haben Sie die Möglichkeit, zweimal im Jahr zwischen den Winterreifen und den Sommerreifen zu wechseln. Wenn Sie möchten, dass der Komfort nicht zu kurz kommt, sind der Fahrspaß und die Sicherheit diesen Mehraufwand wert. Denn Allzweckreifen kommen laut Experten nicht an die Reifen speziell für Jahreszeiten heran, wenn es um die Lage auf der Straße und den Fahrkomfort geht.

Die richtige Größe für die neuen Reifen finden

Wenn Sie wissen möchten, welche Reifen überhaupt zu Ihrem Wagen passen, dann sollten Sie einen Blick in den Fahrzeugschein werfen. Hier finden Sie entweder eine einzelne Größe oder gleich zwei verschiedene Angabe - das ist der Fall, wenn hinten und vorne verschiedene Dimensionen verwendet wurden. Die Zahl ganz am Anfang der Zeile enthält die Breite der Reifen in Millimetern. Die Zahl, welche nach dem Schrägstrich kommt, trifft eine Aussage über das Verhältnis zwischen der Höhe und Breite des Reifens.

Meistens folgt auf die beiden Zahlen ein einzelner Buchstabe. Heute steht bei den allermeisten Modellen ein großes R. Das bedeutet, dass es sich um einen radialen Reifen handelt. Danach folgt der Durchmesser der Felge und die Kennzahl für die maximale Belastbarkeit des Reifens. An allerletzter Stelle finden Sie das sogenannte Geschwindigkeitssymbol. Dieses sagt aus, wie schnell mit dem Reifen maximal gefahren werden darf. Bei vielen Autos steht dort ein großes H. Das bedeutet, dass die maximale Geschwindigkeit bei 210 km/h liegt.

Das Reifenlabel

Bereits seit dem Jahr 2012 müssen die Händler für Autoreifen ein genormtes Reifenlabel anbringen. Dieses soll einen besseren Überblick über die Eigenschaften des Reifens geben. Hier kann unter anderem der Rollwiderstand, die Nassbremseigenschaften und das Außenfahrgeräusch abgelesen werden. Der Blick auf das Label lohnt sich, wenn Sie einzelne Reifenmodelle vergleichen wollen.

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