Hell-Dunkel-Grenze
LED-Fahrradlichter richtig einstellen

Fahrräder mit modernen LED-Leuchten garantieren gute Sicht - können aber auch den Gegenverkehr irritieren, wenn sie falsch justiert sind. Eine alte Faustregel hilft bei der Einstellung nur bedingt.

Mittwoch, 30.09.2020, 12:05 Uhr aktualisiert: 30.09.2020, 12:12 Uhr
LED-Leuchten bieten nur bei korrekter Einstellung weite Sicht, ohne den Gegenverkehr zu blenden.
LED-Leuchten bieten nur bei korrekter Einstellung weite Sicht, ohne den Gegenverkehr zu blenden. Foto: Robert Günther

Göttingen (dpa/tmn) - Wem schon einmal ein Fahrrad mit modernen LED-Leuchten entgegengekommen ist, der weiß: Die können einen stark blenden. Daher ist bei den im Vergleich zu den alten Halogen-Leuchten helleren LED-Lichtern die richtige Einstellung besonders wichtig.

Die alte Faustregel, wonach das Fahrrad mit dem Vorderrad an eine Wand geschoben und die Oberkante des Lichtkegels dann knapp unter der Anbauhöhe des Schweinwerfers eingestellt wird, kann dem Pressedienst Fahrrad (pd-f) zufolge nur noch als grobe Orientierung gelten.

Viel wichtiger sei, die Hell-Dunkel-Grenze zu beachten, die jeder moderne Scheinwerfer aufweisen müsse. Wie beim Auto wird das Licht zwischen einem helleren unteren Bereich und einem dunkleren oberen Bericht unterteilt. Unten wird also die Straße voll ausgeleuchtet - oben soll vermieden werden, dass der Gegenverkehr geblendet wird.

Richtig eingestellt sei das Licht, wenn auf gerader Strecke auch auf weite Entfernung noch die Hell-Dunkel-Grenze erkennbar sei, erklären die Experten. Der helle Teil des Lichts sollte keinesfalls in Bäume oder gar Gesichter leuchten.

© dpa-infocom, dpa:200930-99-768395/2

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