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Mit E-Mobilität in die Zukunft – von E-Roller bis E-Bike, die besten Alternativen für klimafreundliche Mobilität

Das Thema E-Mobilität ist mittlerweile allgegenwärtig. Immer mehr Alternativen bieten sich, um ohne Verbrennungsmotor von A nach B zu gelangen. Doch welche Möglichkeiten gibt es heutzutage? Neben den E-Autos erobern vor allem die E-Roller oder sogenannte E-Scooter die Innenstädte. Auch das E-Bike wird immer beliebter, da es so deutlich angenehmer ist, mit dem Fahrrad zur Arbeit zu pendeln. Generell wird E-Mobility in den kommenden Jahren immer wichtiger. Der Umweltschutz sowie der Klimawandeln fordern Alternativen von der Gesellschaft. Diese gibt es mittlerweile, doch sind die Technologien auch schon ausgereift und wie tief sind sie bereits in der Gesellschaft angekommen?

Mittwoch, 21.10.2020, 09:19 Uhr aktualisiert: 21.10.2020, 11:02 Uhr
Auto: Mit E-Mobilität in die Zukunft – von E-Roller bis E-Bike, die besten Alternativen für klimafreundliche Mobilität
Abbildung 1: E-Mobilität gewinnt mehr und mehr an Bedeutung. Doch was sollten Nutzer dabei heute bedenken und wann lohnt sich der Kauf eines Elektroautos oder anderer E-Verkehrsmittel? Foto: @ Akrebs60 / Pixabay.com

E-Autos: Die Zukunft der Mobilität?

Die Mobilitätswende beginnt bei den E-Autos . Elektrowagen sollen auf Dauer dazu beitragen, dass die Umwelt geschont wird. So ist wird der CO2-Ausstoß beispielsweise vermieden. Auch die Unterhaltungskosten bilden einen großen Vorteil gegenüber normalen Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor. Steuern und auch die Kosten für den Strom sind bedeutend geringer. Gerade bei den Steuern lässt sich sparen, denn bis 2030 sind E-Autos noch von der KFZ-Steuer befreit. Ebenso bieten der Staat und die Hersteller attraktive finanzielle Anreize, um auf ein E-Auto umzusteigen. Auch hier spart der Käufer dann bares Geld. Alles im allen ist ein Elektroauto also nicht nur deutlich günstiger, sondern trägt auch einen Teil zum Umweltschutz bei.

  • Kein CO2-Ausstoß
  • Keine KFZ-Steuer bis 2030
  • Geringe Kosten für Strom
  • Finanzielle Anreize von Autoherstellern und Staat

Leider gibt es aber auch noch ein paar Punkte, bei denen es hakt. Nicht alles läuft so, wie es sich die Verbraucher wünschen. Aus diesem Grund fällt der Umstieg auf ein E-Auto vielen oftmals noch schwer. Hierzu zählen beispielsweise die noch immer zu hohen Kaufpreise. Leider sind E-Autos im Verhältnis noch nicht so günstig, als dass es sich für jeden Menschen lohnen würde, umzusteigen. Doch die drei Hauptprobleme haben einen anderen Ursprung:

  • Die Ladezeiten sind noch zu lang
  • Die Verfügbarkeit von Ladestationen ist aktuell noch nicht überall gegeben
  • Die Reichweite ist bedeutend geringer als mit einem Verbrennungsmotor

Besonders abschreckend ist für viele Verbraucher der letzte Punkt. Gelingt es der Industrie, die Reichweite mit einem vollgeladenen Elektrofahrzeug zu erhöhen, ist damit zu rechnen, dass deutlich mehr Personen auf diese Fortbewegungsvariante auf der Straße umsteigen. Die Ansätze verschiedener Hersteller sind vielversprechend, so dass dieser Nachteil eventuell bald der Vergangenheit angehört.

E-Roller: Hype oder echte Alternative?

Sogenannte E-Roller oder E-Scooter zieren mittlerweile das Straßenbild in vielen Großstädten. Neben einigen Vorteilen gibt es aber auch ein paar negative Begleiterscheinungen.

Zu den Vorteilen zählt beispielsweise, dass die E-Scooter fast überall verfügbar sind in den großen Städten Deutschlands. Die Anbieter dieser Elektroroller bieten die Geräte zur Miete an, beispielsweise, um zur Uni oder zur Arbeit zu fahren. Besonders für kurze Strecken eigenen sich die E-Scooter optimal. Der Mietprozess geschieht ebenfalls völlig simpel. Der Nutzer installiert sich eine App, scannt einen Barcode am E-Scooter und kann losfahren. Die Mietgebühr wird anschließend entsprechend der Fahrtstrecke abgerechnet.

Einzig negativ ist der Umstand, dass die Elektroroller an jeder Straßenecke stehen gelassen oder teilweise sogar hingeworfen werden. Dies sorgt für ein unschönes Stadtbild.

Bei einem Kauf sollte der Verbraucher aber ein paar Details beachten – ein guter Vergleich und eine Übersicht über Vor- und Nachteile verschiedener Modelle findet sich auf elektroroller.com .

Nun zu den wichtigen Aspekten: den Anschaffungskosten. Der Mietpreis in der Stadt ist überschaubar. Hier braucht es wenig Überwindung, ein paar Euro zu investieren, um dadurch bequemer und schneller das Ziel zu erreichen. Anders ist es beim Kauf. Ein normaler E-Roller, der im Regelfall vollgeladen bis zu 45 Kilometer fahren kann, kostet bereits 1.500 Euro.

Der Grund für den hohen Anschaffungspreis ist folgender: auf den Nutzer warten kaum weiter Kosten. Die Kosten für das Laden des E-Rollers betragen nur wenige Cent. Da möchten die Hersteller natürlich mit dem Verkauf Geld verdienen.

Bei der Ausstattung gibt es ein paar Merkmale, auf die ein Interessant achten sollte. Ein E-Roller muss, da er auf der Straße genutzt, über Blinker, Bremslichter, Hupe, ein Nummernschild sowie Standlicht verfügen. Von Modellen, bei denen diese Merkmale nicht erfüllt sind, raten wir ab.

E-Bike: Für mittlere Strecken sehr hilfreich

Neben E-Rollern sind auch E-Bikes im Trend . Der Vorteil gegenüber dem Elektroroller ist hier, dass größere Strecken in geringerer Zeit zurückgelegt werden können – hierfür muss der Nutzer aber zumindest ein bisschen Strampeln. Dennoch ist das E-Bike insbesondere dort von Vorteil, wo mitunter steile Strecken bergauf anstehen, denn hier ist es spürbar einfacher mit einem E-Bike eine Auffahrt zu bewältigen, als mit einem gewöhnlichen Fahrrad.

Die Vorteile von einem E-Bike im Überblick:

  • Kaum eine Geräuschkulisse
  • Umweltfreundlich
  • In Städten schnell von A nach B
  • Angenehmer als mit einem normalen Rad
  • Keine Parkplatzsuche nötig

Doch auch beim E-Bike gibt es einige Dinge, die beachtet werden sollten :

  • E-Bikes mit Mittelmotoren beeinflussen das Fahrverhalten am wenigsten
  • Die Akku-Kapazität sollte 400Wh oder 500Wh betragen
  • Finger weg von E-Bikes unter 1.500 Euro

Bei einem E-Bike unter einem Anschaffungspreis von 1.500 Euro können böse Überraschungen die Folge sein. Ein schnell verschließender Elektromotor, ein schlecht verarbeiteter Rahmen des Fahrrads oder andere Qualitätsmängel werden auf Dauer bei Billigmodellen für Ärger sorgen.

Fazit – E-Mobility bietet umweltfreundliche Alternativen, bei denen es aber noch Verbesserungspotenzial gibt

E-Mobility wird sich in den kommenden Jahren weiter verbessern. Auf Dauer ist es die einzig richtige Alternative zu Verbrennungsmotoren. Ob nun Elektroautos, E-Roller oder auch E-Bikes – mittlerweile existieren zahlreiche spannende Optionen in diesem Bereich.  Einzig die Anschaffungspreise sowie die Reichweite stehen dem Wandel hin zu E-Fahrzeugen noch im Wege. Doch auch diese potenziellen Problemstellen könnten in Zukunft beseitigt werden, so dass der Wandel hin zur E-Mobility sich endgültig durchsetzt. Es bleibt abzuwarten, wie schnell die Technologie vollständig ausgereift ist.

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