Technik
Reisetagebuch-Apps bündeln Urlaubserlebnisse

Berlin (dpa/tmn) - Viele Urlauber nutzen ihr Smartphone, um im Urlaub Erinnerungen festzuhalten. Da liegt es nahe, weitere Notizen und Informationen zu speichern. So wird daraus ein Reisetagebuch.

Freitag, 25.07.2014, 16:18 Uhr

Ob Fotos, Videos, Notizen oder Geodaten von Orten: Smartphones sind tolle Reisebegleiter. Doch auf dem Gerät liegen alle Erinnerungen verstreut. Ändern können das Reisetagebuch-Apps, die sich die wichtigsten Stationen merken und Beschreibungen, Bild- sowie Videomaterial oder sogar Audioaufnahmen bündeln, berichtet die Zeitschrift « c't » (Ausgabe 17/14). Sobald die Apps mit dem Internet verbunden sind, fertigen sie aus den Schnipseln einen kompletten Reisebericht mit interaktiver Karte und speichern ihn als Blogeintrag im Nutzerkonto. Die Berichte können Anwender dann ganz oder teilweise veröffentlichen, nur mit Freunden teilen oder ganz für sich behalten.

Um den Akku des Smartphones zu schonen und damit der Erlebnisbericht nicht vor Details überquillt, sollte man Reisetagebuch-Apps nur an Orten starten und nutzen, an denen es wirklich etwas zu sehen oder zu erzählen gibt, raten die Experten. Die Furcht, dass die Apps alle Eindrücke immer gleich zum Server senden und so womöglich hohe Mobilfunkgebühren provozieren, ist den Angaben nach unbegründet. Das Gros der Daten werde erst dann übers Netz geschickt, wenn das Smartphone in ein WLAN-Netzwerk eingebucht ist. Unterwegs begnügten sich die Apps damit, per GPS Wegpunkte zu setzen.

Von sechs Apps im Vergleich überzeugten die Tester die kostenlose App MobilityTrip 2.3 (Android und iOS ) sowie die jeweils 4,50 Euro teuren iOS-Apps TrackMyTour 4.1.2 sowie TripColor 1.0.16 am meisten. Sie sind den Angaben zufolge während der Reise einfach zu bedienen, und ihre autoamtisch generierten Blogs sind ansprechend gestaltet. Bei The Traveler 2.6 handelt es sich eine weitere gute wie kostenlose Android-Alternative, bei der das Loggen und Verwerten der Inhalte den Angaben nach aber etwas umständlich ausfällt.

Wer seine Erlebnisse lieber in einem zentralen Notizbuch sammeln oder seinen Reisblog selbst gestalten möchte, dem raten die Experten zur App von WordPress oder zu Universal-Tagebuch-Apps wie Evernote, Day One oder Memoires.

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