Druck auf Juncker
DIHK: EU muss in schnelles Internet investieren

Straßburg (dpa) - Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag drängt EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker zu Investitionen in ein schnelles Internet überall in Europa.

Mittwoch, 13.09.2017, 09:48 Uhr
Veröffentlicht: Mittwoch, 13.09.2017, 09:42 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Mittwoch, 13.09.2017, 09:48 Uhr
Glaserfaseranschlüsse in einem Verteilerkasten: Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag drängt die EU zu Investitionen in ein schnelles Internet überall in Europa.
Glaserfaseranschlüsse in einem Verteilerkasten: Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag drängt die EU zu Investitionen in ein schnelles Internet überall in Europa. Foto: Klaus-Dietmar Gabbert

«Eine wiedererstarkte digitalisierte Industrie wäre ein krisenfester Anker für die europäische Wirtschaft», erklärte DIHK-Präsident Eric Schweitzer der Deutschen Presse-Agentur vor Junckers Grundsatzrede zur Lage der EU.

Juncker habe zwar die Stärkung der industriellen Basis zur Priorität erklärt. Aber: «Die Halbzeitbilanz weist Lücken auf», monierte Schweitzer. Neben einer raschen Digitalisierung forderte er starke Signale für Freihandel und einen erfolgreichen Abschluss der Brexit-Verhandlungen. Die Unternehmen litten unter der Unsicherheit wegen des für 2019 geplanten EU-Austritts Großbritanniens.

Der Präsident der Europäischen Kommission gibt jeweils im September einen Ausblick auf die EU-Politik der nächsten Monate. Es wird erwartet, dass Juncker seine Ideen für Reformen der Europäischen Union erläutert.

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