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Shopping im Internet: Wie sicher ist es?

Es besteht kein Zweifel, dass Online Shopping den Alltag der modernen Menschen um ein Vielfaches vereinfacht. Selbstverständlich gibt es an diesem Modell auch einiges zu kritisieren, wie etwa, dass viele Läden aus den Fußgängerzonen verschwinden, da sie keine Kundschaft mehr finden. Im Großen und Ganzen wird der Trend allerdings nicht abreißen, im Internet einzukaufen.

Freitag, 30.08.2019, 10:01 Uhr aktualisiert: 30.08.2019, 10:49 Uhr
Digitales: Shopping im Internet: Wie sicher ist es?
Foto: Photo by John Schnobrich on Unsplash

Tatsächlich wird sich früher oder später wahrscheinlich sogar der Einkauf im Supermarkt ins Netz verlagern. Die Umstände für Online Shopping müssen also nur noch besser werden. Ein wichtiger Aspekt herbei ist auch die Sicherheit: Denn Kunden vertrauen Online-Händlern sowohl ihre Zahlungsdaten als auch ihre Adresse an. Doch wie sicher ist der Einkauf im Netz wirklich? Und wie können die User selbst auf Nummer sicher gehen? Dieser Artikel klärt auf.

Trau, schau wem

Onlinehändler gibt es wie Sand am Meer. Doch nicht alle sind gleich vertrauenswürdig. Vielen Kunden ist es schon passiert, dass sie auf einen Betrüger hereingefallen sind, der entweder bestellte Ware überhaupt nicht versendet und auch keine Kosten erstattet oder die Bezahldaten des Kunden missbraucht. Deshalb ist es im Netz wichtiger denn je, auf reputable Händler zusetzen. Bekannte Namen sind ein wertvolles Indiz, bei weniger bekannten Shops können Erfahrungsberichte weiterhelfen. So fördert beispielsweise eine kurze Google-Suche häufig Beiträge zu Tage, in denen sich ehemalige Kunden zum Service des Händlers äußern.

Ohne SSL nix los

Es ist möglich, eine Webseite so zu verschlüsseln, dass Daten, die vom User an den Websitebetreiber gesendet werden, nicht von Dritten ausgelesen werden können. Eine solche SSL-Verschlüsselung ist für Online-Händler unabdingbar. Sonst machen sich Kunden äußerst angreifbar, wenn sie zum Zweck des Kaufes ihre Kreditkartennummer und andere sensible Informationen eingeben. Dennoch verfügen manche Online-Shops immer noch nicht über diese Verschlüsselung. Von solchen Läden sollten User unbedingt die Finger lassen. Sonst bezahlen Sie am Ende wesentlich mehr, als ihnen lieb ist. Erkennbar sind diese Seiten an einem kleinen Vorhängeschloss-Icon in der Adressleiste und das Kürzel https.

Nicht an öffentlichen PCs shoppen

Besondere Vorsicht ist auch geboten an Computern, zu denen auch andere Leute Zugang haben. PCs im Internetcafe oder an der Uni sollten nicht dazu genutzt werden, Einkäufe zu tätigen. Hier ist das Risiko zu groß, das nachfolgende Nutzer es missbrauchen, wenn der User beispielsweise vergessen hat, sich auszuloggen. Außerdem ist der Virenschutz auf solchen Geräten häufig nicht garantiert. Zusätzlich dazu sollten User ein sicheres Passwort verwenden und dieses in regelmäßigen Abständen ändern. Andernfalls ist es für Hacker ein leichtes Spiel, sich Zugang zu einem Shopping Account wie beispielsweise bei Amazon zu verschaffen und dann mit fremder Kreditkarte einkaufen zu gehen.

Kleingedrucktes lesen

Zuletzt ist noch wichtig, Händlern niemals blind zu vertrauen, auch wenn es sich um gut bekannte Firmen handelt. Wer einen Onlinekauf getätigt hat, sollte in den darauffolgenden Tagen ein Auge auf sein Konto haben, ob auch wirklich nur die vereinbarte Summe abgezogen wird. Manchmal passieren auch aus Versehen fehlerhafte Abbuchungen, die unentdeckt bleiben, wenn der Kunde sich nicht selbst darum kümmert.

Fazit: Online einkaufen birgt wesentliche Vorteile und ist mit ein paar Sicherheitsvorkehrungen durchaus machbar. Die oben erwähnten Punkte sollten allerdings in jedem Fall eingehalten werden.

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