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Immer mehr 3D-Drucker in der deutschen Wirtschaft

Im Jahr 1980 wurde offiziell der erste 3D-Drucker erwähnt. Seither wird geforscht, entwickelt und verbessert, um schneller und genauer zu drucken. Bei immer mehr deutschen Industrieunternehmen ist ein 3D-Drucker im Einsatz. Die 3D-Drucker in jedem dritten deutschen Industrieunternehmen werden unter anderem zur Herstellung von Werkzeugen, Ersatzteilen und Gießformen benutzt. 

Freitag, 27.09.2019, 08:31 Uhr aktualisiert: 27.09.2019, 08:34 Uhr
Digitales: Immer mehr 3D-Drucker in der deutschen Wirtschaft
Foto: Photo by Ines Álvarez Fdez on Unsplash

Auch aufwendige Sonderanfertigungen werden mit dem 3D-Drucker hergestellt. Der 3D-Druck hat die Industrie bereits verändert und wird dies auch weiterhin tun. Man ergänzt hiermit inzwischen viele Fertigungs-, und Produktionsverfahren. Sogar in der Automobilindustrie übernimmt der 3D-Drucker einen erheblich großen Teil bei der Herstellung. 3D-Drucker können unterschiedliche Materialien verarbeiten, aus denen ein dreidimensionaler Gegenstand entsteht. Dazu gehören Kunststoffe, Metalle, Gips, Keramik, Glas und sogar Lebensmittel. Dadurch kann ein solcher Drucker vielfältig eingesetzt werden.

Das Produkt des 3D-Druckers

Normalerweise wird in der Fertigung und Herstellung von Gütern aus beispielsweise Holz oder Metall Material abgetragen, gefräst, geschnitten, gehobelt und geformt. Bei einem 3D-Drucker ist der Vorgang umgekehrt, denn hier wird das Material schichtweise aufgetragen und aufgebaut. In der Industrie wird von Additiver Fertigung gesprochen. Genau das bezeichnet den Vorgang im 3D-Drucker. Somit wird weniger Material verschwendet und die Umwelt geschont. Auch der 3D Druck Service von Protiq hat die erkannt und bietet industriellen 3D-Druck an. Die Möglichkeiten eines 3D-Druckers sind nahezu grenzenlos.

Grenzenlose Möglichkeiten durch 3D-Druck

Im medizinischen Bereich hat sich der 3D-Druck bereits unglaublich schnell ausgebreitet. Es werden Hörgeräte, Zahnkronen und individuelle Implantate im 3D-Drucker konstruiert und gefertigt. In der Forschungsphase befinden sich unter anderem das Drucken von Organen, Knochen und Haut. 
Im Architektur-, und Bauwesen ist der 3D-Drucker eine wahre Bereicherung. 3D-Modelle von Häusern, Gartenanlagen, sogar ganze Wohngebiete können dargestellt werden. Diese werden zum größten Teil aus Metall und Plastik gefertigt. 
Im Bereich Produktion und Industrie werden von Ersatzteilen, über Maschinenteile bis hin zu kompletten Produkten im 3D-Drucker hergestellt. Hier ist er kaum noch wegzudenken, denn Arbeitsschritten werden erleichtert und die Produktionszeit wird verkürzt. Für Unternehmen, denen ein eigener 3D-Drucken zu kostspielig ist, gibt es spezielle Marktplätze und Firmen, die den 3D-Druck Auftrag in höchster Qualität ausführen.
Auch in der Lebensmittelindustrie kommt der 3D-Drucker zum Einsatz. Am Computer entstehen die wunderbaren Kreationen, die letztendlich vom 3D-Drucker detailgetreu gefertigt werden. 

Die Zukunft des 3D-Drucks

Es gibt kaum einen Bereich, der nicht von den Werken des 3D-Druckers profitiert. Die Fertigungsindustrie ist im Wandel. Bisher wurden Prototypen in aufwendigen und kostenintensiven Verfahren hergestellt. Die Prozesse werden zunehmend von 3D-Druckern abgelöst. Modelle können schnell, flexibel und kostengünstig hergestellt werden. Große Einzelteile, wie zum Beispiel Fahrzeugkarosserien können problemlos gefertigt werden. Mittlerweile ist es sogar gelungen in einem Druckvorgang verschiedene Materialien gleichzeitig zu verarbeiten. Der Druckaufwand wird dadurch verringert und man ist noch flexibler. 
Der 3D-Druck ist ein Trend, der weiter wächst und die Industrie von morgen bestimmt. Mit 3D-Druck spart man Zeit, Geld und schont die Umwelt.

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