Telekommunikation
Facebook stellt klar: Keine Daten-Fusion mit Fitness-App Moves

Helsinki (dpa) - Facebook kauft die Fitness-App «Moves», woraufhin diese ihre Datenschutz-Bedingungen ändert. Das sorgt für Wirbel. Nun betont Facebook: Es werde keine Fusion der Nutzerdaten geben.

Mittwoch, 07.05.2014, 17:19 Uhr

Facebook ist Datenschutz-Sorgen nach dem Kauf der Fitness-App «Moves» entgegengetreten. Informationen aus der Sport-Anwendung sollen nicht mit Facebook-Profilen von Nutzern zusammengelegt werden, betonte das Online-Netzwerk am Mittwoch (7. Mai). Bei der Erlaubnis zur Weitergabe von Daten gehe es nur darum, den Betrieb der «Moves»-App mit Hilfe von Facebook-Infrastruktur zu verbessern.

Facebook reagiert damit auf die Aufregung nach der Änderung der Datenschutz-Bedingungen von «Moves» . Die finnischen Entwickler der App veröffentlichten am Montag (5. Mai) eine neue Version, in der sie sich das Recht vorbehielten, Nutzerdaten mit dem weltgrößten Online-Netzwerk und anderen Unternehmen zu teilen. Jetzt wurde bekräftigt, «Moves» solle eine separate App bleiben.

«Moves» ist eine von vielen Anwendungen, die für ihre Nutzer die zurückgelegte Strecken aufzeichnen und unter anderem verbrauchte Kalorien berechnen. Facebook kaufte sie vor rund zwei Wochen, der Preis wurde nicht genannt.

Auch beim Kauf von WhatsApp durch Facebook hatte es geheißen, der Kurznachrichtendienst werde weiterhin unabhängig agieren und es werde keine Zusammenführung der Daten geben. Der bis zu 19 milliarden Dollar schwere WhatsApp-Deal ist noch nicht abgeschlossen.

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