Wohin mit dem Salat?
Lebensmittel im Kühlschrank richtig lagern

Sie wollen weniger Lebensmittel wegwerfen? Ein wichtiger Schritt ist die richtige Lagerung im Kühlschrank, denn viele Geräte sind in unterschiedliche Zonen aufgeteilt. Wo was hinkommt:

Dienstag, 26.02.2019, 14:30 Uhr aktualisiert: 26.02.2019, 14:36 Uhr
Bei herkömmlichen Kühlschränken mit statischer Kühlung ist die Glasplatte unten der kühlste Bereich und damit ideal für leicht verderbliche Lebensmittel. Die Boxen darunter eignen sich für Obst und Gemüse.
Bei herkömmlichen Kühlschränken mit statischer Kühlung ist die Glasplatte unten der kühlste Bereich und damit ideal für leicht verderbliche Lebensmittel. Die Boxen darunter eignen sich für Obst und Gemüse. Foto: Florian Schuh

Offenbach (dpa/tmn) - Neben einer falschen Einkaufsplanung kann auch falsches Einräumen in den Kühlschrank zu Lebensmittelverschwendung führen. Darauf weist die Initiative Hausgeräte+ hin.

Weil Lebensmittel verschiedene Kühlbedürfnisse haben, kommt es darauf an, das jeweils richtige Fach zu wählen, damit sie länger frisch bleiben. Dabei spielt aber auch der Gerätetyp eine Rolle.

In herkömmlichen Kühlschränken mit statischer Kühlung sinkt die kalte Luft ab, die warme steigt auf. Die wärmsten Bereiche innerhalb des Schranks sind daher die oberste Ablage sowie die Türfächer - ideal für Marmelade, geöffnete Dressings, Butter und Backwaren.

In der Mitte sollten Milchprodukte, Eier sowie selbst gekochte Speisen Platz finden. Die Glasplatte unten ist die kälteste Region - hier lagern am besten leicht verderbliche Lebensmittel wie Fleisch, Wurst und Fisch. In den Boxen darunter ist es wieder etwas wärmer, weil die Glasplatte die Kälte abhält - sie sind ideal für Obst, Gemüse und Kräuter.

In modernen Kühlgeräten sorgt dagegen ein Ventilator für gleiche Temperaturen und Luftfeuchtigkeit, so dass Verbraucher dort ihre Lebensmittel an jeder Stelle lagern können. Meist gibt es aber Extras wie Null-Grad-Zonen. Sie sind oft in ein «Trocken»-Fach für Fleisch oder Käse mit 50-prozentiger Luftfeuchte und ein «Feucht»-Fach für Gemüse und Salat mit rund 90-prozentiger Luftfeuchte gesplittet. Dort blieben gerade Blattsalate und Beeren länger knackig.

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