Ernährung
Grill sauber machen: Tipps und Tricks

Gutes Wetter und Sonnenschein rufen nach einem gemütlichen Grill-Abend. Doch vielen graut es bereits vor dem gemeinsamen Essen vor der anschließenden Reinigung. Mit ein paar einfachen Tipps und Tricks lassen sich Essensreste, Fett und andere Ablagerungen jedoch fast mühelos vom Grill entfernen.

Montag, 05.10.2020, 16:33 Uhr aktualisiert: 05.10.2020, 16:37 Uhr
Ernährung: Grill sauber machen: Tipps und Tricks
Foto: Photo by Emerson Vieira on Unsplash

Tipp 1: Grill richtig vorbereiten und zeitnahe reinigen

Auch beim Grillen gilt: Vorbereitung ist Alles. Denn ein Rost, der erst gar keine hartnäckigen Verkrustungen aufweist, lässt sich am einfachsten reinigen. Als simpler Trick empfiehlt sich Speiseöl, mit dem der Grillrost vor Gebrauch eingerieben wird. Es lässt sich mit einem Schwamm gleichmäßig auf dem Rost verteilen, sollte allerdings nicht in die Glut tropfen. Das Öl schützt dabei nicht nur vor Ablagerungen und Verkrustungen, sondern erleichtert auch das Grillen: So bleiben Gemüse und Fleisch nicht so schnell an den Stäben kleben und das Essen lässt sich insgesamt einfacher wenden.

Wer den Grill anschließend zeitnahe säubert, umgeht eine aufwendige Reinigungsprozedur. Spezieller Grillreiniger gilt häufig als das Mittel der Wahl und bringt den Grillrost wieder zum Glänzen. Es bieten sich aber auch umweltfreundliche Hausmittel wie Kaffeesatz, Apfelessig oder Natron an. Muss der Grillrost nicht sofort wieder glänzen, kann er auch über Nacht einweichen und lässt sich am nächsten Morgen noch einfacher reinigen.

Tipp 2: Grillrost über Nacht einweichen lassen

Muss der Grillrost nicht sofort nach dem Grillen wieder in Top-Form erstrahlen, kann er über Nacht in Wasser oder im nassen Gras einweichen. Wer möchte, kann den Rost auch in feuchtes Zeitungspapier einwickeln und bis zum nächsten Morgen darin liegen lassen. So können sich Essensreste und Fett nicht festsetzen und lassen sich mit einem Schwamm leicht ablösen. 

Mit einem Desinfektionsreiniger lässt sich der Grill übrigens gleichzeitig reinigen und desinfizieren. Er sorgt für schnelle und hygienisch saubere Ergebnisse, sodass der Grill jederzeit einsatzbereit ist.

Wer mit Holzkohle grillt, kann diese ebenfalls als Reinigungsmittel verwenden. Hierfür wird einfach ein angefeuchteter Lappen in die abgekühlte Asche gedrückt. Anschließend wird der Grillrost mit dem Lappen abgerieben. Kleine Schmirgelpartikel in der Asche wirken dabei wie Seife und bringen den Rost wieder zum Strahlen. Grillasche wurde früher übrigens zur Herstellung von Seife verwendet: Kein Wunder also, dass sie den Grillrost von Ruß und Fett befreit.

Tipp 3: Umweltfreundlich reinigen mit Kaffeesatz, Apfelessig und Natron

Wer den Grill mit praktischen Hausmitteln wieder auf Vordermann bringen möchte, kann Kaffeesatz, Apfelessig oder Natron verwenden. Kalter Kaffeesatz lässt sich mit einem Schwamm wunderbar auf dem Grillrost verteilen. Die schmirgelnden Partikel wirken ähnlich wie die Asche und befreien den Grillrost von allen Verschmutzungen.

Neben Kaffeesatz können aber auch Apfelessig und Natron wahre Wunder wirken. 200 Milliliter Apfelessig werden hierfür mit zwei Esslöffeln Zucker vermengt und in eine Sprühflasche gefüllt. Anschließend wird die Mischung auf den noch heißen Grill aufgesprüht und mit einem Schwamm eingearbeitet. Sobald der Rost abgekühlt ist, lassen sich die Verkrustungen nahezu mühelos lösen.
Als Alternative dient eine Mischung aus 100 Gramm Natron-Pulver und einem Liter Wasser. Die Mischung wird ebenfalls auf den Grillrost aufgesprüht und sollte mindestens für eine Stunde einwirken können. Anschließend kann der Grillrost mit einem Schwamm und Wasser von den Verkrustungen befreit werden. 

Bei hartnäckigen Verschmutzungen dient die klassische Drahtbürste als Allzweckwaffe. Sie löst auch die gröbsten Verschmutzungen und festgebrannte Ablagerungen, wenn Schwamm und Lappen einmal versagen.

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