Familie
Frisch gebackene Eltern – und was einem vorher keiner sagt

Die Geburt eines Kindes verändert alles – so sagt man. Es ist eines der wundervollsten Dinge, die im Leben passieren. Nicht nur für die werdenden Mütter ändert sich damit das komplette Leben, auch bei Vätern, Freunden und Bekannten werden bisherige Abläufe, Gewohnheiten und generell der ganze Alltag auf links gedreht. Wir sagen Ihnen, worauf Sie sich als werdende Eltern einstellen sollten und warum eine Vorbereitung auf den Nachwuchs nur bedingt möglich ist.

Freitag, 18.01.2019, 13:11 Uhr aktualisiert: 18.01.2019, 13:14 Uhr
Familie: Frisch gebackene Eltern – und was einem vorher keiner sagt
Foto: Photo by Janko Ferlič on Unsplash

Wenn aus Paaren Eltern werden

Das ist wohl eine der größten Hürden, die werdende Eltern zu meistern haben. Bisher gab es immer nur zwei Personen in der Beziehung, was sich jetzt aber bald schon ändern wird. Und damit auch der bisherige Alltag, die Freizeitgestaltung, die romantischen und ruhigen Abende zu zweit. Nicht nur, dass sich mit der Schwangerschaft und Geburt eines Kindes auch gleichzeitig der Körper einer Frau verändern wird, auch die erotischen Momente werden ganz automatisch weniger werden, sofern man nicht gezielt gegensteuert. Doch ohne geschickte Planung müssen Paare mit einem vorläufigen Leerlauf im Schlafzimmer rechnen.

Der Nachwuchs und die neue Rollenverteilung

Kochen, putzen, Wäsche waschen, aufräumen, einkaufen – all diese alltäglichen Verpflichtungen waren bisher (zumindest bei den meisten Paaren) gleichmäßig aufgeteilt. Mit der Geburt des Kindes kann sich das jedoch schlagartig ändern. Während die meisten Frauen nach der Geburt noch nicht wieder voll arbeiten gehen können, sei es aus körperlicher Sicht oder weil sie sich einfach um das Neugeborene kümmern müssen, ist es gut möglich, dass das Arbeitspensum der Väter dagegen noch ansteigt. Wer nicht in der glücklichen Lage ist, sich diese Aufgaben teilen zu können, wird wohl oder übel mit der bisherigen Rollenverteilung, zumindest für die Übergangszeit, leben müssen. Da es heutzutage aber ja auch möglich ist, dass sich der Mann um den neuen Erdenbürger kümmert, kann diese Rollenverteilung auch ganz anders ausfallen. Ganz egal, wie diese nach der Geburt ausfällt, Paare sollten sich schon vorher darüber im Klaren sein, dass sich hier einiges ändern wird. Wie, das muss jeder für sich selbst bzw. zum Wohle der Familie entscheiden. Um sich zumindest schon mal annähernd auf die neuen Aufgaben einzustellen und die richtigen Utensilien zu finden, kann ein Babyartikel Vergleich Moms.de helfen.

Herausforderung Nachwuchs: wenn der Freundeskreis abnimmt

Diese Tatsache können wohl fast alle Paare, die schon mal Eltern geworden sind, bestätigen. Sobald eine Schwangerschaft besteht, kann sich die Aufrechterhaltung mancher Freundschaften als echte Mammutaufgabe herausstellen. Die Gründe dafür sind recht nachvollziehbar: Paare, die noch keine Kinder haben und lieber noch etwas feiern gehen, wissen meist nicht, wie sie mit werdenden Eltern umgehen sollen, da sich hier einfach die Interessen voneinander wegbewegen. Themen, über die man früher reden konnte, verändern sich – der Gesprächsstoff nimmt ab. Auch gemeinsame Freizeitaktivitäten, wie sie vor Schwangerschaft und Geburt geteilt wurden, werden nicht mehr so schnell die gleichen sein, wenn überhaupt. Dann gibt es noch Paare, die zwar gerne Kinder hätten, aber aus unterschiedlichen Gründen (noch) keine haben können. Mit dieser Situation umzugehen, kann für beide Seiten schwierig werden. Es ist jedoch auch ganz normal, dass der Freundeskreis im Laufe des Lebens ausgedünnt oder „überarbeitet“ wird. Sobald die Kinder auf der Welt sind, bereichern aber auch wieder neue Menschen Ihr Familienleben. Sei es durch Eltern anderer Kinder, die man automatisch beim Kinderschwimmen oder an Elternabenden kennenlernt, oder durch Menschen, die man beim neuen Hobby oder im Familienurlaub kennenlernt.

Die Geburt: alles verändert sich

Mit der Geburt eines jeden Kindes verändert sich für die Eltern die ganze Welt. Auch wenn es oft anstrengend, nervtötend und schlafraubend sein mag, das eigene Fleisch und Blut aufwachsen, spielen und lächeln zu sehen, ist dennoch unbezahlbar und tröstet über eine anstrengende Zeit bzw. Jahre hinweg.

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