Familie
Kindern ein gutes Leben versichern

Kinder haben ab Geburt ein Recht auf einen gewissen Lebensstandard, dies legt Artikel 27 der UN-Kinderrechtskonvention fest. Das schließt die Versorgung mit Nahrung, Kleidung und die Unterbringung in einer angenehmen Wohnumgebung ein. Um ihren Kindern diesen Lebensstandard langfristig zu sichern, sollten Eltern eine solide Rundum-Absicherung unter ihrem Namen abschließen.

Donnerstag, 07.02.2019, 15:46 Uhr aktualisiert: 07.02.2019, 15:49 Uhr
Familie: Kindern ein gutes Leben versichern
Foto: Flickr Happy Kids Ed Ivanushkin CC BY-SA 2.0 Bestimmte Rechte vorbehalten

Die meisten Eltern greifen für ihre Kinder tief in den Geldbeutel , um sie mit Konsumgütern auszustatten, und sparen für sie sogar für die Zeit nach der Ausbildung ein finanzielles Polster an. Oft gerät jedoch die Absicherung für den Ernstfall in den Hintergrund. Dabei ist deren Stellenwert höher anzusetzen als der von reinen Geldanlagen. Denn es gibt Situationen, die die Erhaltung des bisherigen Lebensstandards gefährden können, ehe das Kind volljährig wird. Das ist zum Beispiel der Fall, wenn sich der Versorgungsbedarf aufgrund einer Invalidität des Kindes so weit erhöht, dass Eltern ihn mit ihrem regulären Einkommen nicht mehr tragen können. Oder die Einkünfte der Eltern verringern sich dermaßen stark, dass die Grundbedürfnisse kaum abgedeckt werden können.

Hinterbliebenenschutz hat oberste Priorität

Sobald Kinder geboren werden, müssen sich die Eltern zwangsläufig mit ihrer eigenen Sterblichkeit auseinandersetzen. Man geht das Thema ernster an, wenn man sich nicht mehr nur um die eigene Versorgung und Zukunft, sondern dazu um die des Nachwuchses Gedanken machen muss. Das Wohlergehen der Angehörigen im eigenen Todesfall möchte man schließlich noch zu Lebzeiten gesichert wissen. Verstirbt ein Elternteil plötzlich, ist der Partner schlagartig auf sich allein gestellt. Fällt ein Einkommen weg, können die Angehörigen schnell in Existenznot geraten, vor allem wenn noch das gemeinsame Haus abzubezahlen ist. Auch die größere Mietwohnung, die man wegen des Kindes bezogen hat, kann zur finanziellen Belastung werden.

Um das Haus nicht aufgeben zu müssen oder zumindest die Zeit bis zum Umzug in eine kleinere Wohnung überbrücken zu können, ist es gut, einen Risikoschutz in Form einer Risikolebensversicherung zu haben. Dieser Schutz reduziert finanzielle Engpässe in unterschiedlichen Lebensbereichen , die durch das fehlende Einkommen entstehen. Die Notwendigkeit einer Risikolebensversicherung besteht, wenn der Partner selbst mit Zuschüssen wie der Halbwaisenrente und ggf. Witwenrente nicht ausreichend Geld zur Verfügung haben wird, um die laufenden Ausgaben zu tilgen. Insbesondere Haupt- und Alleinverdienende sollten eine Risikolebensversicherung zugunsten ihrer Liebsten abschließen; besser ist es aber grundsätzlich, wenn jedes Elternteil eine Police auf sich ausstellt und den Partner darin begünstigt. Somit erhalten die Kinder eine insgesamt höhere Versicherungssumme, sollten die Eltern gleichzeitig ums Leben kommen.

Schutz bei Jobverlust ebenso wichtig

Nicht nur der Tod eines Elternteils kann die Familie in finanzielle Nöte stürzen. Über den Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung sichert man sich und der eigenen Familie eine monatliche Rente, die ausgezahlt wird, wenn man aufgrund einer Erkrankung weder in seinem Beruf arbeiten, noch einer vergleichbaren Tätigkeit nachgehen kann. Erkrankten steht zwar eine Erwerbungsminderungsrente von der gesetzlichen Rentenversicherung zu, deren Höhe bemisst sich jedoch anhand der bis dahin erworbenen Rentenansprüche. Eine Wartezeit von fünf Jahren, die zur Bewilligung der Erwerbsminderungsrente erfüllt sein muss, verschlechtert die Ausgangslage zusätzlich.

Um weiter sorgenfrei leben zu können, käme man selbst bei voller Erwerbsminderung nicht ohne einen Hinzuverdienst aus. Für Alleinerziehende ist der Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung darum geradezu unverzichtbar. Mit einer Berufsunfähigkeitsversicherung bewahrt man sich eine Selbständigkeit beim Bestreiten des Lebensunterhaltes, selbst wenn man nicht mehr in der Lage ist, einen vollständigen Beruf auszuführen.

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