Verpeilt in der Babyzeit
Stilldemenz hat mit Schlafmangel zu tun

Die Stillzeit frischgebackener Mütter ist von mangelnden Schlaf- und Erholungsphasen geprägt. Mit dem Stillen an sich hat das Phänomen der Vergesslichkeit jedoch nichts zu tun.

Montag, 25.02.2019, 12:50 Uhr aktualisiert: 25.02.2019, 12:56 Uhr
Frischgebackene Mütter wundern sich meist über erhöhte Vergessslichkeit. Das liegt vor allem am Schlafmangel.
Frischgebackene Mütter wundern sich meist über erhöhte Vergessslichkeit. Das liegt vor allem am Schlafmangel. Foto: Patrick Pleul

Hamburg (dpa/tmn) - Wenn frischgebackene Mamas in der Babyzeit verpeilt wirken, hat das nicht wirklich etwas mit Demenz zu tun. Die sogenannte Stilldemenz ist allerdings keine Einbildung, sie hat etwas mit Schlafmangel zu tun, beruhigt die Zeitschrift «Eltern» (Ausgabe 03/2019).

Mangel an Schlaf hemme bei jedem Menschen die Gedächtnisleistung, auch bei Papas und Fläschchen-Eltern. Das Gute: Die Stilldemenz verschwindet auch wieder und damit auch die Vergesslichkeit. Anders als bei echter Demenz.

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