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e-Bike Akku-Tipps für den Winter - darauf ist zu achten

E-Bikes als praktische Fortbewegungsmittel im Straßenverkehr erfreuen sich einer regen Beliebtheit. Dies gilt nicht nur während der Sommermonate, sondern auch in der kalten Jahreszeit. Letztere stellt Radfahrer jedoch häufig vor Probleme. 

Mittwoch, 08.01.2020, 10:10 Uhr aktualisiert: 08.01.2020, 10:12 Uhr
Familie: e-Bike Akku-Tipps für den Winter - darauf ist zu achten
Foto: Photo by Julian Hochgesang on Unsplash

Diese betreffen nicht zuletzt den Akku ihres Rades. Wie kann auch dieser unbeschadet überwintern? Unsere praktischen  e-Bike Akku-Tipps für den Winter  geben praktische Antworten auf diese häufig gestellte Frage. 

Lagerung und Pflege 

Im Allgemeinen verschlechtern sich Akkuleistungen bei geringeren Temperaturen. Dies trifft nicht nur auf Autos, sondern ebenso auf elektronisch betriebene Fahrräder zu. Idealerweise lagern Sie Ihren Drahtesel daher nicht in einer unbeheizten Garage, sondern direkt im Haus. Beachten Sie, dass die ideale Lagerungstemperatur hier zwischen 10 °C bis 20 °C liegt. Zusätzlich sollte das Elektrogerät trocken und frostfrei aufbewahrt werden. Dies gelingt etwa in einer Schublade im Flur, die gleichzeitig vor Staub schützt. Diese Bedingungen stellen bereits eine gute Ausgangslage für das Vorbeugen von Schäden oder Leistungsdefiziten nach kälteren Monaten dar. 

Für den optimalen Ladezustand des E-Bike-Akkus sorgen

Handelt es sich bei Ihrem Akku um ein mit Li-Ionen betriebenes Produkt? In diesem Fall verbraucht dessen integriertes Batteriemanagementsystem auch ohne aktive Nutzung Strom. So kann passieren, dass sich die Li-Ionen Zellen während einer längeren Ruhephase tief entladen. Sollte das passieren, ist die Aussicht auf eine erneute Inbetriebnahme schlecht: Der Akku ist nach einer Tiefentladung nicht mehr zu reparieren. Jedoch können Sie dieses Worstcase Szenario relativ einfach vermeiden. Sorgen Sie dafür, dass er vor der Einlagerung über genügend Strom verfügt. Prüfen Sie gerne nach, wenn Sie sich über dessen Reservoir nicht sicher sind. Da Hersteller keine Garantien oder Gewährleistungen bei einem Defekt durch Tiefentladung einlösen, sollten Sie hieran unbedingt denken. 
Erfreulicherweise geben auch diese hilfreiche e-Bike Akku-Tipps für den Winter. So empfehlen die Fabrikanten, die etwa zur Hälfte aufgeladenen Produkte in einem trockenen und moderat beheizten Raum aufzubewahren. Deren Ladezustand sollten Sie ungefähr alle zwei bis drei Monate überprüfen. Wesentlich ist außerdem, das Gerät vor der Einlagerung von Schmutz zu befreien. 

E-Bike im Winter - stets einen kühlen Kopf bewahren 

Trotz gewissenhafter Handhabe lässt sich eine Unterkühlung des Radbestandteils nie ganz vermeiden. Was ist in einem solchen Fall zu tun? Achten Sie darauf, den durch Kälte angegriffenen Akku nicht direkt aufzuladen. Das Gerät sollte sich erst erwärmen können. Schließlich liegen die internen Zellen dicht beieinander, was eine längere Temperierungsdauer zur Folge hat. Und das kann dauern. So empfiehlt sich, zunächst auf eine hohe Belastung zu verzichten. Radeln Sie anfänglich am besten auf Sparflamme - langsam und ohne nennenswerte Anstrengungen. Idealerweise lassen Sie den Akku jedoch über eine längere Zeit in einem warmen Zimmer ruhen. 
Beherzigen Sie unsere e-Bike Akku-Tipps für den Winter, sollte einem ungebremsten Fahrspaß auch während der kalten Jahreszeit nichts im Wege stehen. Wir wünschen eine beschwingte Zeit!

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