Ohne Plastik
Einkauf in Unverpackt-Läden besser planen

Einkaufen so ganz ohne Verpackung? In vielen Städten gibt es inzwischen sogenannte Unverpackt-Läden. Der Einkauf dort muss aber noch sorgfältiger als üblich geplant werden.

Donnerstag, 20.02.2020, 09:00 Uhr aktualisiert: 20.02.2020, 09:06 Uhr
In Unverpacktläden füllen sich die Kunden etwa Nudeln in mitgebrachte Beutel oder Boxen ab.
In Unverpacktläden füllen sich die Kunden etwa Nudeln in mitgebrachte Beutel oder Boxen ab. Foto: Jan Woitas

Bonn (dpa/tmn) - Plastikfreie Unverpackt-Läden öffnen in immer mehr Orten. Weil Nahrungsmittel hier direkt in die eigene Dose oder den mitgebrachten Beutel abgefüllt werden, ist anders als im Supermarkt keine Einkaufsmenge vorgegeben.

Daher sollten man sich vor dem Einkauf Gedanken machen, wie viel Nudeln oder Linsen man zum Beispiel braucht. Eine Hilfe zum Abschätzen der üblichen Mengen sind dabei alte, leere Verpackungen. Dazu rät das Bundeszentrum für Ernährung.

Und man sollte wirklich geeignete Behälter einpacken. Mehl etwa lässt sich zwar gut im Leinenbeutel transportieren, es staubt aber dann beim Umfüllen in der Küche.

Übrigens: Die mitgebrachten Behälter werden vor dem Einkauf im Unverpackt-Laden gewogen und das Gewicht an der Kasse vom Endgewicht abgezogen, um die Füllmenge zu errechnen.

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