Gesundheit
Liadin - Das spezialisierte Kombinationspräparat gegen Reizdarmsyndrom

Es fängt meist mit Schmerzen im Unterbauch an, äußert sich zunächst wie eine gewöhnliche Gastroenteritis, kann für Betroffene aber zum Ärztemarathon mit ungewissem Ausgang werden. 

Mittwoch, 20.02.2019, 15:05 Uhr aktualisiert: 20.02.2019, 15:09 Uhr
Gesundheit: Liadin - Das spezialisierte Kombinationspräparat gegen Reizdarmsyndrom
Foto: Liadin

Das sogenannte Reizdarmsyndrom (manchmal auch Reizkolon oder Irritables Kolon) ist eine nach ICD-10 anerkannte Krankheit, die, obwohl sie häufig vorkommt, nur selten direkt diagnostiziert und noch seltener zufriedenstellend behandelt werden kann.

Wechselhaft in Art und Ausprägung

Zur Diagnose des Reizdarmsyndroms müssen alle anderen in diesem Zusammenhang möglichen Krankheiten ausgeschlossen werden. Dies ist der Grund, warum beinahe die Hälfte aller Besuche beim Spezialisten auf das Reizdarmsyndrom zurückzuführen sind und eine Diagnose meist mehrere Wochen oder sogar Monate in Anspruch nehmen kann. Hinzu kommt die relativ starke Wandelbarkeit der Krankheit. Spezifisch sind Symptome wie Unterbauch- oder Bauchschmerzen, erhöhte oder verringerte Darmbewegungen, Durchfall und/oder Verstopfung mit teilweise wechselnden Ausprägungen. Nicht selten werden diese begleitet von diffusen und unspezifischen Symptomen wie eine erhöhte Schmerzempfindlichkeit, Fibromyalgie, chronische Beckenschmerzen oder gar psychischen Erkrankungen. Eine Dünndarmfehlbesiedelung kann verantwortlich sein für Intoleranzen im Zusammenhang mit der Nahrungsaufnahme von Gluten und Laktose und muss durch einen entsprechenden Unverträglichkeitstest ausgeschlossen werden. Die Wandelbarkeit und Diversität der Symptome macht schon die Diagnose des Reizdarmsyndroms extrem schwierig.

Kaum in den Griff zu bekommen

Statt wie bei Liadin die Symptome von mehreren Seiten zu bekämpfen, verfolgt die Schulmedizin oft einen eher einseitigen Ansatz, verordnet Diäten und gibt Abführmittel und/oder Abführhemmer, um zumindest die prädominanten Symptome zu lindern. Auch Therapien mit hoch dosierten Antibiotika, die in der Darmwand angesiedelte schädigende Bakterien angreifen und die Darmflora so wiederherstellen sollen. Zwar lassen sich die Symptome damit kurzzeitig bekämpfen, nach Absetzung der Antibiotika treten diese aber meist schnell wieder auf. Auf der Liste möglicher Medikamente zur Behandlung stehen auch Antidepressiva und pflanzliche Präparate mit Pfefferminzöl, Flohsamenschalen, Melissenblättern und Alkaloiden aus Nachtschattengewächsen. Bis dato gibt es abgesehen von Liadin kein spezialisiertes Medikament auf dem deutschen Markt. Mitbewerber wie Linaclotid, Alosetron und Tegaserod waren nie oder sind nicht mehr innerhalb der EU zugelassen.

Liadin Reizdarm mit dem einzigartigen Wirkstoffkomplex

Durch die Kombination verschiedener Wirkstoffe gelingt es Liadin gleich mehrere Symptome zu bekämpfen und dabei die natürliche Darmfunktion anzuregen und die Darmflora zu normalisieren. Trotz des hochwirksamen Wirkstoffkomplexes ist es möglich, Liadin rezeptfrei in der Apotheke zu kaufen. Das partiell hydrolysierte Guargummi (PHGG) wird aus der Hülsenfrucht der Guarpflanze gewonnen, die in Indien und Zentralafrika heimisch ist, das ebenfalls enthaltene Simethicon ist ein in der Medizin schon seit langem eingesetztes Karminativum. Zusammen können sie das Reizdarmsyndrom auf folgende Weise bekämpfen:

  • Die Empfindlichkeit gegen mechanische Einwirkungen des Darms können mit dem partiell hydrolysierten Guargummi, das sich wie ein Schutzfilm über die Beschädigungen der Darmwand legt, erfolgreich gelindert werden. Zusätzlich bekommt der Darm die Gelegenheit, vollständig auszuheilen und seine ursprüngliche Stärke zurückzugewinnen. 
  • Oftmals gerät auch die Darmflora in ein Ungleichgewicht. Statt aber antibiotisch dagegen anzugehen, hilft der präbiotische Wirkmechanismus dabei, die exogenen und endogenen Toxine, die das Nervensystem des Darms schädigen, zu absorbieren.
  • Zu guter Letzt werden Darmgase verhindert bzw. zerstört, die überschüssige Gallensäure absorbiert und Bauchschmerzen erfolgreich verhindert.

Wie ist Liadin Reizdarm einzunehmen?

Liadin Reizdarm ist in drei verschiedenen Packungsgrößen mit jeweils 7, 14 und 28 Sachets (Inhalt 30 ml) erhältlich. Diese reichen bei der empfohlenen Dosierung von einem Sachet pro Tag für 1, 2 oder 4 Wochen, wobei es möglich ist, die Dosierung auf bis zu 2 Sachets pro Tag zu erhöhen. Der Inhalt kann im Wasser oder anderen geeigneten Getränken aufgelöst bzw. verdünnt oder direkt eingenommen werden, sollte aber nicht direkt aus dem Sachet getrunken werden. Empfohlen ist eine Behandlung über vier Wochen (28 Tage). Danach ist eine Absprache mit dem Arzt erforderlich. Wer Diabetiker ist oder Kontrazeptiva, Schilddrüsentherapeutika, Schilddrüsenhormone oder Antibiotika einnimmt, sollte vor der Einnahme von Liadin Reizdarm in jedem Fall seinen Arzt konsultieren.

Nachrichten-Ticker