Gesundheit
Die Vorteile von Cannabis

Cannabis kann zu medizinischen Zwecken eingesetzt werden. Das bringt einige Vorteile mit sich, die im folgenden erläutert werden sollen. Diese wurden auf Basis von mehr als 10.000 medizinischen Studien seit dem Jahr 1999 gefunden. Unzählige Wissenschaftler haben sich dabei mit dem Konsum von Cannabinoiden beschäftigt. Daraus folgten Aussagen, die sich wissenschaftlich belegen lassen. Generell sei jedoch gesagt, dass die gesamte Erforschung bisher an vielen Stellen vage bleibt. Insofern ist es wichtig nur über die Dinge zu sprechen, die auch wirklich erwiesen sind.

Donnerstag, 06.06.2019, 10:35 Uhr aktualisiert: 06.06.2019, 10:40 Uhr
Gesundheit: Die Vorteile von Cannabis
Foto: Bild von Rex Medlen auf Pixabay

Schmerzpatienten haben weniger Probleme dank Cannabis

Dass Cannabinoide schmerzlindernd wirken, ist keine Neuigkeit. Studien haben ergeben, dass das Gros der Patienten von weniger Schmerzen berichtet, wenn sie Cannabis konsumierten. Die Reduktion fiel, laut Aussagen dieser Patienten, sehr deutlich aus. Weiterhin berichteten viele Krebskranke, dass die Nachwirkungen einer Chemotherapie durch den Cannabiskonsum gelindert werden konnten. Das heißt, dass ihnen schlicht und ergreifend weniger schlecht wurde. Diese beiden Aspekte sind Gründe, wieso viele Länder der Welt medizinischen Cannabis zulassen.

Das Krebsrisiko wird durch Cannabis nicht gesteigert

Wer raucht, weiß, dass Krebs ein Teil seines Lebens werden kann. Lungenkrebs oder Kehlkopfkrebs sind keine Seltenheit bei Rauchern. Der Konsum von Cannabis hingegen steigert dieses Risiko nicht. Das haben diverse Studien belegt. Rein physiologisch betrachtet kann Rauchen für den menschlichen Körper nie gesund sein. Die Frage ist jedoch, ob es besser ist an Krebs zu erkranken, wenn normale Zigaretten geraucht werden, oder ob dieses Risiko durch den Konsum von Cannabis ausgeschlossen werden kann.

Cannabis macht nicht dumm

Diese Aussage ist bedingt richtig. Die oben genannten Studien ergaben, dass Personen, die regelmäßig Cannabis konsumierten, nicht dümmer oder schlauer waren als Nicht-Konsumenten. Es traten in der Schule oder auch an der Universität keine erkennbaren Probleme auf. Wer dauerhaft Cannabis konsumiert könnte ein eingeschränktes Erinnerungsvermögen haben. Diese Aussage ist jedoch nicht wissenschaftlich erwiesen. Sie zählt zu den vagen Behauptungen von Cannabis-Gegnern, die so nicht mit Fakten belegbar ist.

Cannabis fungiert nicht ein Einstiegsdroge

Auch diese Aussage lässt sich durch die Studien nicht gänzlich bewahrheiten. Fakt ist, dass es keine Beweise gibt, dass der Konsum von Cannabis einher geht mit der Lust auf weitere Drogen, Alkohol oder Tabletten. Selbstverständlich kann es typabhängig sein, dass einige Personen nach dem Cannabiskonsum auch zu anderen Mitteln greifen. Dies ist aber nicht zwangsläufig zurück zu führen auf Cannabis. Insofern ist bei dieser Aussage Vorsicht angesagt.

Mehr Informationen rund um Cannabis

Cannabis ist nicht ausschließlich ein Vergnügungsprodukt. Im medizinischen Bereich gibt es genügend sinnvolle Anwendungsfälle. Mehr Informationen rund um die Pflanze und Anwendungsbereiche gibt es auch unter Cannadoc . Hier werden sowohl die physiologischen als auch die psychologischen Aspekte von Cannabioiden untersucht, erklärt und eingeordnet. Gerade diese Einordnung ist wichtig, um Cannabis nicht zu verteufeln. Die positiven Aspekte müssen genauso betrachtet werden, wie die negativen Seiten. Diese gibt es zweifelsohne. Oft betreffen sie jedoch das Verhalten der Personen nach dem direkten Konsum. Insofern ist auch hier wieder die Frage, ob der Cannabiskonsum als solcher verantwortlich ist für zum Beispiel Autounfälle, oder ob hier der jeweilige Konsument typabhängig agiert.

Fazit zu Cannabis

Cannabis darf nicht verherrlicht werden. Das gilt für alles, was süchtig machen kann. Dennoch dürfen die heilsamen Aspekte nicht außer Acht gelassen werden. Schmerzpatienten schwören auf Cannabis und eine Schädigung tritt nicht zwangsläufig ein.

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