Gesundheit
Knochenaufbau im Kiefer: Warum und was passiert hier?

Viele Menschen benötigen ein Zahnimplantat, sei es wegen einer Erkrankung oder einem ausgeschlagenen oder -gefallenen Zahn. Dafür muss sich heutzutage keiner mehr schämen. Was soll man aber tun, wenn es nicht mehr genug Knochen als Basis gibt? In solchen Fällen hilft die sogenannte Augmentation.

Dienstag, 10.03.2020, 11:33 Uhr aktualisiert: 10.03.2020, 11:45 Uhr
Gesundheit: Knochenaufbau im Kiefer: Warum und was passiert hier?
Foto: Colourbox.de

Wann wird ein Knochenaufbau benötigt? 

Ein Knochenaufbau am Kiefer wird benötigt, wenn sich Teile des Kieferknochens zurückgebildet haben. Wenn die Dichte des Knochens zu gering und er zu schmal oder klein ist, können in einigen Fällen keine Zahnimplantate eingesetzt werden. Weil der Knochenabbau dann ein großes Hindernis ist, ist eine Augmentation beziehungsweise ein Knochenaufbau vonnöten.

Zu einem solchen Knochenabbau kann es durch paradontale Erkrankungen wie eine Paradontitis kommen, aber auch nach einer Wurzelbehandlung oder der Entfernung einer Zyste. Auch fehlende Zähne können ein Grund sein: Wenn ein Patient sehr lang eine Zahnlücke hat, kann es passieren, dass sich der Kieferknochen an dieser Stelle zurückbildet.

Wie funktioniert ein Knochenaufbau am Kiefer? 

Beim Knochenaufbau am Kiefer bietet sich eine GBR, eine geführte Geweberegeneration an. Hier wird die Knochentasche operativ freigelegt und gesäubert, bevor der Arzt eine Spezialmembran darüberlegt und mit Zahnfleisch bedeckt. Diese Membran verhindert, dass Weichgewebe in den Knochen wächst und lässt dem Knochen so Zeit und Freiraum, um sich selbst zu regenerieren.

Bei größeren Problemen im Mundraum bietet es sich an, körpereigenes oder synthetisches Knochenmaterial einzusetzen, um den entstandenen Defekt aufzufüllen. Dieses körpereigene Gewebe kann aus dem Kiefer oder dem Beckenkamm entnommen werden. Danach wird erneut eine Membran darübergelegt. Diese kann bei beiden Verfahren nach sechs Wochen entfernt werden, es gibt jedoch auch selbstauflösende Membranen, bei denen das nicht nötig ist.

Wer kann beim Knochenaufbau helfen? 

Wer einen Knochenaufbau am Kiefer benötigt, sollte sich an einen Spezialisten wenden. Hierbei muss nach Kompetenz und Erfahrung gesucht werden. Der Patient sollte Vertrauen zum Arzt aufbauen können und eine gute Beratung durch den Experten erhalten.
Solche Profis sind bei All Dente zu finden. Beim  Knochenaufbau bei All Dente  wird Wert auf eine möglichst entspannte Atmosphäre während der Behandlung gelegt. Wissen und langjährige Erfahrung spielen eine genauso große Rolle wie der Einsatz von modernen und bewährten Methoden, die Behandlung wird möglichst gut an die Bedürfnisse des Patienten angepasst. So kommt es zu einem bestmöglichen Vertrauens- und Behandlungsverhältnis.

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