Gesundheit
An diesen Tagen – Nootropika

Wer kennt das nicht: Man wacht früh auf, fühlt sich überhaupt nicht erholt und weiß jetzt schon, dass es wieder so ein Tag wird, wo nichts richtig funktioniert. Dem kann Abhilfe geschaffen werden.

Donnerstag, 30.04.2020, 09:11 Uhr aktualisiert: 30.04.2020, 09:20 Uhr
Gesundheit: An diesen Tagen – Nootropika
Foto: Photo by Tim Gouw on Unsplash

Dem kann Abhilfe geschaffen werden. Es gibt im Bereich der natürlichen Nahrungsergänzungen bestimmte Substanzen, die einen positiven Einfluss auf das Gehirn haben und daher in den letzten Jahren vermehrt für Aufmerksamkeit sorgten. Nootropika ist das Zauberwort.

Was sind Nootropika?

Nootropika ist eine Bezeichnung für bestimmte Stoffe, die man sowohl in der Komplementärmedizin als auch in Bereichen der Pharmakologie, der Wellness und des Anti-Aging wiederfindet. Dabei handelt es sich um Mittel, die man zur Erhöhung der Konzentration und Verbesserung der Gedächtnisleistung einsetzt.

Das erste Nootropika – eine Verbindung mit dem Namen Piracetam – wurde bereits 1963 erfunden. Hiermit konnte die Klassifizierung für Nootropika als Bezeichnung für kognitiv steigernde Substanzen mit einer geringen Toxizität etabliert werden, welche für einen langfristigen Gebrauch genommen werden können.

Nootropika werden mit erhöhter Intelligenz, Motivation und geistiger Energie assoziiert. Im Gegensatz zu anderen Substanzen, welche in der Langzeitanwendung häufig zu unerwünschten Nebenwirkungen führen, sind Nootropika neuroproduktiv und stellen ein eher geringes Risiko bei geeigneter Anwendung dar.

Wie wirken Nootropika?

Es gibt viele verschiedene Arten von Nootropika und alle funktionieren auf unterschiedliche Art und Weise.

Ein grundlegendes Prinzip ist jedoch allen gemein. Sie alle beeinflussen die mentale Leistungsfähigkeit und das zentrale Nervensystem. Da unser Gehirn wie der Prozessor eines Computers funktioniert, benötigt es genau wie dieser eine riesige Menge an Energie. Und obwohl es nur 2 Prozent unseres Körpergewichts ausmacht, ist es mit 20 Prozent an unserem Gesamtenergiebedarf beteiligt. Für eine optimale Gehirnleistung benötigen wir eine große Menge Adenosintriphosphat, kurz ATP. ATP ist ein biochemisches Substrat. Es gilt als universeller und unmittelbar verfügbarer Energieträger in Zellen und zudem als wichtiger Regulator energieliefernder Prozesse. Einfach gesagt: Ohne ATP läuft energetisch nichts bei uns.

Mit der Nahrungsaufnahme versuchen wir den Bedarf unseres Körpers an ATP zu decken. Um das zu gewährleisten, stellen Nootropika eine optimale Ergänzung dar. Da ein Großteil der bekannten Nootropika direkt oder indirekt auf die Produktion von ATP Einfluss hat, wirkt es motivierend und steigert außerdem die Konzentration.

Picamilon – ein Nootropika zur Entspannung und Stimulierung

Picamilon, was man auch unter der Bezeichnung Pikamilion oder Pycamilion findet, ist eine nootropische Substanz, welches sowohl als Nootropikum in der Pharmakologie als auch in der Komplementärmedizin als Arzneimittel bezeichnet wird. Es wird aufgrund seiner günstigen Wirkung auf das Zentrale Nervensystem zur Reduzierung von Angstzuständen und Förderung der Entspannung eingesetzt. Außerdem geht man von einem positiven Einfluss auf die Gedächtnisfunktion und einer damit einhergehenden Verbesserung des subjektiven Wohlbefindens aus.

Weiterführende Informationen zu Nootropika und Picamilion finden sie hier: https://nootrients.de/picamilon/ .

Natürliche Nootropika

Natürliche Nootropika enthalten pflanzliche Verbindungen. In der chinesischen Medizin kamen sie schon vor langer Zeit zur Anwendung und heute werden sie unter anderem in der ayurvedischen Medizin eingesetzt.

Dazu gehören zum Beispiel:

  • Guarana-Extrakt

 Guarana enthält Koffein in einer gebundenen Form, wodurch dieses dem Gehirn im Gegensatz zum freien Koffein aus dem Kaffee 

langsam und gleichmäßig zur Verfügung gestellt wird.

  • Grüner Tee

 Nicht nur gesund, sondern auch noch energetisierend ist Grüner Tee, eines der bekanntesten Nootropikums. Die Wirkung des in den kleinen Blättern enthaltenen Koffeins entfaltet sich langsam, dafür aber nachhaltig im Körper. Zusätzlich werden Stoffwechsel und Verdauung angeregt und das Verdauungssystem beruhigt.

  • Vitamin B-Komplex

 Hier sind verschiedene wichtige B-Vitamine wie B12 oder B5 enthalten, welche bedeutend für unseren Gehirnstoffwechsel sind.

  • Vitamin D

 Laut Studien leiden etwa rund 55 Prozent der Bevölkerung an einem Vitamin D Mangel . Vitamin D kann im Körper nur produziert werden, wenn wir genügend Sonnenlicht auf die Haut bekommen, was allein in den Wintermonaten schon ein Problem darstellt. Daher fühlen sich viele Menschen besonders in der kalten Jahreszeit müde und abgeschlagen. Außerdem benötigen wir Vitamin D nicht nur für die Gehirnleistung, sondern auch für den Knochenaufbau. Daneben wird es für die Produktion von Serotonin, dem sogenannten Glückshormon, benötigt und wirkt unterstützend für das Immunsystem. Daher lohnt sich besonders im Winter die Einnahme von Vitamin D.

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